Heizölpreise weiter abwärts – Euro schwach aber Rohöl-Einbrüche übermächtig

Heizölmarkt Januar 2015-


Oberflächlich hatte der Euro-Einsturz den Heizölpreisen keinen „Schaden“ zugefügt. Dafür war der erneute Abrutsch bei den Erdölpreisen zu übermächtig. Der Dienstagvormittag verzeichnet einen weiteren Preisrückgang bei Heizöl.

Heizölpreise nähern sich Anfang 2015 den 55 Cent an

Ölförderung
Für Rohöl schlugen die Glocken weiterer Preiseinstürze

Eigentlich klingt es verrückt. Die Rohölpreise fallen ins Bodenlose, die „halbe Welt jammert“, besonders Investoren und die Förderindustrie, aber es wird gepumpt was das Zeug hält. Der globale Kampf um die Vormachtstellung ist nicht mehr zu übersehen.

Die USA wollen ihre Schieferöl-Produktion auf keinen Fall reduzieren, Saudi-Arabien und die weiteren Opec-Länder drosseln ihre Förderungen um keinen Preis. Nun meldete auch Irak, die täglichen Ölfördermengen ggfs. verändern zu wollen, aber wenn dann nur nach oben. Russlands Ölpumpen fahren ebenfalls auf Hochtouren.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Dienstagvormittag auf 55,68 Dollar pro Barrel (159 Liter). Heizöl kostete am Dienstagvormittag durchschnittlich 55,06 Euro pro 100 Liter und somit um rund 30 Cent, bzw. 30 Rappen weniger als noch am vorherigen Handelstag.

Das Resultat? US-Rohöl WTI rutschte am Montag unter 50 Dollar und bewegte sich in den ersten Morgenstunden des Dienstags weiter abwärts. Gegen 09:30 kosteten 159 Liter (1 Barrel) 49,25 Dollar. Nordsee-Öl Brent sackte am ersten Handelstag der Woche ähnlich steil ab, konnte allerdings am frühen Dienstag wieder um gut 0,8% zulegen. 1 Fass Brent kosteten um 09:30 Uhr 53,24 Dollar.

Der Euro-Einsturz am Wochenende markierte ein 9-Jahres-Tief. Am Montag sah es nach etwas Erholung aus, aber seit dem heutigen Handelsstart befindet sich die Gemeinschaftswährung gegenüber den Dollar wieder auf Abwärtstour. Das bisherige Minus von 0,03 Prozent ist allerdings noch wenig schlagkräftig.

Für die Heizölkunden in der Eurozone wird es spannend. Nach einer weiteren Abwärtsbewegung im Laufe des gestrigen Montags, stieg der durchschnittliche Preis heute um rund 30 Cent / 30 Rappen pro 100 Liter weniger ein, Tendenz weiter fallend. Die Marke von 55 Cent pro 100 Liter kann noch durchaus unterboten werden.
Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.