Heizölpreise voraussichtlich im Tiefflug in den November hinein

Heizölpreisentwicklung-

Angebot und Nachfrage. Ein Zusammenspiel das den Preis bestimmt. Dieses Marktgesetz scheint für den Ölpreis trotz der massiven Eingriffe dank der Finanzkrise nach wie vor zu funktionieren. Ein hohes Rohöl-Angebot in Verbindung mit einem schachen US-Dollar beschert den Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz erfreuliche Preis-Tiefs.

Zyklischer Rohölpreis in Verbindung mit azyklischen Heizölpreisen

Preissturz Heizöl
Preisabsturz beim Heizöl lädt zur Tankfüllung ein

Das hohe Angebot an Rohöl drückt den Preis bereits deutlich. Die USA verfügt gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund gesteigerter Produktionen über rund 6 Prozent höhere Bestände. Gleichzeitig ließ die Nachfrage aus dem europäischen Raum nach. Zwei Faktoren die den Rohölpreis im Jahresvergleich deutlich nach unten bewegten.

Dieses Jahr weicht das Verhältnis zwischen Rohöl- und Heizölpreisen im Gegensatz zum Vorjahr ab. Zyklisch fallen die Rohölpreise mit dem Ausklang der warmen Jahreszeit, während der steigende Heizölbedarf die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen lassen. Doch die Preise für Heizöl fallen derzeit ebenfalls. Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar trägt maßgeblich zu dieser „ungewöhnlichen“ Entwicklung bei.

Für Verbraucher ist das Heizöl zum Wochenende gegenüber der Vorwoche um rund 3 Prozent gefallen, gegenüber dem Vorjahr sogar um 13 Prozent.

Am Freitag kostete ein Barrel Brent Rohöl ca. 106,70 Dollar. Im Laufe des Tages rutschte der Heizölpreis für deutsche Kunden um rund -70 Cent pro 100 Liter bzw. um -70 Rappen für die Schweizer nach unten. Nach wie vor überwiegen die Tendenzen zu weiter fallende Heizölpreise in der kommenden Woche.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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