Heizölpreise von US-Notenbank nicht in „Angriff“ genommen

Heizölpreise September 2014-


Für die Kunden blieb der Preis für Heizöl auch nach der Pressekonferenz der US-Notenbank annähernd stabil. Ganz so als wenn nichts gewesen wäre. Stimmt im Prinzip auch.

Fed-Chefin Janet Yellen redete viel, sagte aber wenig

Ölförderung
Ölpreise ließen sich von Fed-Protokoll nicht beeinflussen

Am Donnerstag setzte der Heizölpreis seinen augenblicklichen Weg fort, als wenn am Mittwoch nichts gewesen wäre. Die Finanzmärkte rund um den Globus lauschten am Mittwochabend den Offenbarungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Der Beschluss brachte nichts Neues und die Fed entließ die Marktteilnehmer in ihr tägliches Arbeitswerk, samt einem Paket weiterer Spekulationen und Mutmaßungen.

Wie erwartet fährt die US-Notenbank die Anleihekäufe um weitere 10 Mrd. Dollar mtl. zurück auf nur noch 15 Mrd. Dollar. Voraussichtlich wird das Programm mit dem Ende Oktober auch auslaufen. In der Zinspolitik hält sich die Fed weiterhin bedeckt. „Wenn alles so bleibt wie es ist, dann könnte es im kommenden Jahr eine Zinsanhebung geben“, und falls nicht, dann werde eben anders reagiert. So in Etwa die „präzise“ Aussage des US-amerikanischen Währungshüters.

Einzig der Euro ließ vermutlich aus lauter Verunsicherung vorübergehend deutlich nach, markierte den Stand von 1.284 Dollar und fand schon bald darauf wieder die Fassung zurück, mit leichten Erholungen im Kurs.

Das Abwarten auf die Ergebnisse der Sitzung hatte sich im Prinzip nicht gelohnt. Die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise rückten kaum von der Stelle und folgten wieder den Tatsachen. In diesem Fall den Beständen in den Lagerstätten der USA. Die Bevorratung von Rohöl ist laut den neuen Angaben des DOE um 3,7 Mio. Barrel gestiegen, Destillate um +0,3 Mio. Barrel und Benzin ging mit -1,6 Mio. Barrel leicht zurück.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) blieb im Laufe des Donnerstags bei 98,80 Dollar pro Barrel (159 Liter) annähernd stabil. Gegenüber dem Mittwoch kostet das Heizöl um durchschnittlich +0,10 Euro (durchschnittlicher Preis 78,66 Euro pro 100 Liter am Donnerstag), bzw. um +0,10 Franken für die Kunden in der Schweiz mehr.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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