Heizölpreise von Uneinigkeit um Griechenland angetrieben

Heizölmarkt Februar 2015-


Die Rohölpreise verhielten sich aufgrund des gestrigen US-Feiertages relativ ruhig. Für gestiegene Heizölpreise am heutigen Dienstag sorgte viel eher das ergebnislose Gezanke innerhalb der Eurozone.

Abgerutschter Euro zog Heizölpreise nach oben

Ölförderung
Gemeinschaftswährung schlitterte nicht sehr weit

Das im Bezug auf das Ergebnis eigentlich überflüssige Eurogruppen-Treffen am Montag gefiel der Gemeinschaftswährung ganz und gar nicht. Die Heizölkunden bekommen den „enttäuschten“ Euro durch Preisaufschläge zu spüren, während die Rohölmärkte aufgrund der Feiertagsstimmung in den USA relativ neutral agierten.

Die verhärtete Front zwischen Griechenland und den weiteren 17 Euro-Staaten wurde auch am gestrigen Montag nicht gelockert, eher noch bestätigt. Das Ultimatum für die „non plus ultra“ -Entscheidung Athens ist nun für den kommenden Freitag angesetzt. Bis dahin behalten alle Beteiligten im Schuldenstreit mehr oder weniger ihr Poker-Face bei. Dem Euro hat diese Unnachgiebigkeit überhaupt nicht geschmeckt und rutschte gegenüber dem US-Dollar nach unten ab. Allerdings hielt sich die Talfahrt in Grenzen und endete mit einem Wechselkurs von 1,1346 US-Dollar (vorübergehendes Tageshoch 1,1435 Dollar). Für die Heizölkunden blieb der durchschnittliche Preisaufschlag am Dienstag bei „verkraftbaren“ 40 Cent.

Die Heizölpreise könnten in den kommenden Tage eher vom Wechselkurs als von den Rohölmärkten beeinflusst werden. Die lauter werdenden Stimmen zu einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone werden von den Märkten sehr wohl gehört. Rohöl Brent hält sich nach wie vor über der Marke von 62 Dollar pro Fass und die WTI-Variante bei 54 Dollar, Tendenz steigend.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis in den ersten Stunden des Dienstags auf 62,07 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Heizöl kostete am Dienstag in der Früh 64,81 Euro pro 100 Liter und somit um rund 0,40 Euro, bzw. 0,40 Franken mehr als noch am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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