Heizölpreise steigen zum Ende Juli 2014 deutlich an

Heizölpreise Ende Juli 2014-


Für die Heizölkunden beginnt die Woche mit deutlichen Zuschlägen bei den Ölpreisen. Die gegen Russland ausgesprochenen erweiterten Sanktionen scheinen deutliche Spuren im Rohölmarkt zu hinterlassen. Weiteren Auftrieb erhalten die Preise durch den aufflammenden Konflikt in Nahost und nicht zuletzt durch den deutlich fallenden Euro.

Die fallende Gemeinschaftswährung könnte „stabiler Ölpreistreiber“ sein

Ölförderung
Ungünstiger Devisenkurs auf langfristige Sicht angesteuert

Am Wochenende sprach die EU gegen Russland neue Sanktionen aus. In dieser Runde der „Strafmaßnahmen“ traf es ranghohe Mitarbeiter unterschiedlicher russischer Sicherheitsdienste, darunter auch der FSB. Eine Maßnahme, die den Marktteilnehmer nicht „ganz geheuer“ sein dürfte und in der Qualität ein neues Terrain betritt. Der Energiesektor wurde zwar – offenbar Angesichts des sicheren nächsten kalten Winters – wissentlich ausgespart, aber Moskau dürfte sich das „Treiben“ des Westens wohl nicht sehr viel länger einfach mit ansehen. Mit Gegenreaktionen ist zu rechnen und der Rohölmarkt ist entsprechend sensibilisiert.

Der Konflikt in Libyen droht zu eskalieren. Die Lage sei bereits derart unübersichtlich, dass den Journalisten im Lande die schnellstmögliche Ausreise aus dem Konfliktgebiet sehr nahe ans Herz gelegt wurde. Mit der „Markt beruhigenden“ Übergabe der Ölhäfen durch die Rebellen an die Regierung hat es sich offensichtlich nur um eine vorübergehende Entspannung gehandelt. Das Öl-Land Libyen droht aus den Fugen zu geraten. Der Erdölmarkt reagiert auch hier mit erhöhter und „Ölpreis fördernder“ Nervosität.

Während in den Konflikten um die Ukraine und Libyen die Chancen für eine Beruhigung in absehbarer Zeit existieren, scheint es für den Wechselkurs Euro gegenüber US-Dollar auf langfristige Sicht „finster“ auszusehen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte sich die Abschwächung des Euros zum Ziel und die Postbank prognostizierte bereits einen Rückgang der Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,15 Dollar bis Ende 2015. Ein dauerhafter Wechselkurs auf diesem Niveau wird den Kunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz voraussichtlich einen ebenso dauerhaft hohen Heizölpreis bescheren.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Montagvormittags auf 107,93 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag zog der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,60 Euro (durchschnittlicher Preis 79,88 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um +0,60 Franken für die Kunden in der Schweiz an.

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

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