Heizölpreise starten in zweite März-Woche mit Gelassenheit

Heizölmarkt März 2015-


Zum Start in die zweite Handelswoche im März 2015 zeigen sich die Heizölpreise mit etwas mehr Gelassenheit. Die in der vergangenen Woche final gefallenen Rohölpreise wirken sich am Montag aus und der Euro erreichte in seinem Sturz eine vorübergehend stabile Zwischenstation.

Mit dem Start der EZB-Geldschwemme flacht der Euro-Einsturz ab

Ölförderung
Die Woche ist noch jung - Viel Dynamik im Spiel

In den letzten Zügen der vorherigen Handelswoche legten die Preise für Brent und WTI den Rückwärtsgang ein und endeten bei 60,24 und 49,66 US-Dollar pro Fass. Eine klare Richtung bildete sich somit auch in den vergangenen fünf Handelstagen nicht aus.

Dafür eine (relativ) gute Nachricht zum Wechselkurs des Euros. Zumindest mit dem Start in den Montag weist die Richtung ein positives Vorzeichen auf. Der Wechselkurs Euro zum US-Dollar betrug in der Früh 1,0852 Dollar und somit um 0,24 Prozent mehr als zum Start. Der Montag ist aber noch jung und wenn die Investoren und Spekulanten ihre Aktivitäten an den Handelsplätzen durchstarten, stellt sich auch heraus, ob der heutige „Tag X“ der Gemeinschaftswährung noch kräftig zusetzen wird.

Die Europäische Zentralbank (EZB) startet das Anleihekaufprogramm. Das monatliche Budget beträgt 60 Milliarden Euro, also im Schnitt rund 2 Mrd. Euro pro Tag. Ob die Menge an frisch gedrucktem Geld überhaupt in Wertpapiere getauscht werden kann, steht gar nicht fest. Denn die Anleihebesitzer dürften nur sehr ungern ihre teils hoch profitablen Anleihen für billiges Geld herausrücken wollen. Allerdings zeigte der Währungskurs-Einsturz in den vergangenen Tagen eindrücklich, dass das Vertrauen der Markt-Akteure die Richtung vorgibt und weniger die Tatsachen.

Sollte im Laufe des Montags der Euro gemächlich zulegen wie in den ersten Momenten und das Rohöl ebenso behäbig abgleiten, dürften die Heizölpreise nur sehr geringfügig abdriften. Die potenzielle Dynamik in den Märkten braucht aber nicht viel, um geweckt zu werden. Am Wochenende bombardierten die USA und Verbündete Ölraffinerien in Syrien. Offiziell lautet die Begründung „im Kampf gegen die terroristische IS Gruppierung“. Derlei Aktionen werden in den seltensten Fällen mit vorheriger Ansage durchgeführt. Weitere derartige Überraschungen könnten zu jeder Zeit folgen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Freitag bis zum Handelsschluss um 0,84 US-Dollar auf 60,24 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Montagvormittag 63,75 Euro pro 100 Liter und somit um rund -0,50 Euro, bzw. -0,50 Franken weniger als zum Handelsschluss am Freitag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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