Heizölpreise starten freundlich in den Donnerstag

Heizölmarkt Februar 2015-


Am Donnerstag stiegen die Heizölpreise in den Handelstag noch etwas freundlicher als am Vortag ein. Bis zum Wochenende dürften sich die weiteren Veränderungen zu den Marktpreisen in Grenzen halten. Es sei denn, der Euro findet einmal eine klare Richtung und die Rohölmärkte entscheiden sich ebenfalls für eine klare Linie.

Rohölmärkte werden nach wie vor vom Überfluss beherrscht

Ölförderung
Öl-Lagerbestände überraschten nicht wirklich

Der gestrige Handelstag verlief für die Heizölmärkte relativ ruhig und nachhaltige Ausreisser an den Rohöl- oder Devisenmärkten kamen nicht vor. Entsprechend gediegen setzen sich auch zum Start in den Donnerstag die Bewegungen zu den Heizölpreisen fort.

Mit den Meldungen über die aktuellen Lagerbestände wagten die einflussreichen Marktteilnehmer sowie -beobachter Opec, EIA (Energy Information Administration) und IEA (Internationale Energieagentur) einen Blick auf die Ölmärkte im laufenden Jahr 2015. Die wenig überraschende Prognose: Es werde auch in den kommenden Monaten eine Überversorgung vorliegen.

Wäre die weltweite Konjunktur lediglich mit einem Knopfdruck auf Touren zu bringen, stritten sich für die Aktivierung rund ein dutzend Daumen gleichzeitig darum. Die ölproduzierenden Länder halten an ihren Fördermengen fest, aber die Abnehmer kommen nicht richtig in Schwung. Es wird noch viel Zeit ins Land verstreichen müssen, damit die Rohölmärkte wieder Preise vom Sommer 2014 erreichen könnten.

Die Gemeinschaftswährung hängt an einer engen Zick-Zack-Bewegung fest und kann sich nicht gegenüber dem US-Dollar für eine klare Entscheidung durchringen. Das globale Gerangel der großen Zentralbanken, mit der Abwertung der eigenen Währung die Konjunktur auf Vordermann zu bringen, setzt zusehends die US-Zentralbank Fed unter Druck. Den Plänen der Geldstraffung, das Anheben der Zinsen im US-Finanzmarkt, dürfte ein Strich durch die Rechnung gezogen worden sein. Die Interessensgruppen der US-Industrie klopfen bereits heute an Washingtons Türen, um ihre Beschwerden über den zu starken US-Dollar an den Mann zu bringen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg in den ersten Morgenstunden des Donnerstags auf 57,06 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Heizöl kostete am Donnerstag in der Früh 61,21 Euro pro 100 Liter und somit um rund 0,20 Euro, bzw. 0,20 Franken weniger als noch am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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