Heizölpreise starten angespannt in den September 2014

Heizölpreise Anfang September 2014-


Über das Wochenende traten keine Ereignisse ein, die den Rohölmarkt durcheinander wirbeln konnten. Zum Einstieg in den September gibt es keine großen Veränderungen zum Preis. Rohöl wurde etwas billiger und Heizöl dafür etwas teurer.

Am Mittwoch könnte die Fed für größere Veränderungen beim Ölpreis sorgen

Ölförderung
Konjunkturbericht aus den USA erwartet

„Nichts Neues am Rohölmarkt“, auch zum Wechsel in den September hinein. Die Rohölpreise setzen ihren Kurs in der neuen Woche, bzw. im neuen Monat beinahe ohne Veränderung fort. Die Heizölkunden werden dagegen mit Preisaufschlägen um rund 20 Cent / 20 Rappen pro 100 Liter begrüßt. Ein Effekt des spürbar belebten Heizölhandels in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Am ruhigen Rohölmarkt könnte noch in dieser Woche ein schärferer Wind aufkommen. Am Mittwoch wird die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) an die Öffentlichkeit treten und aus dem jüngsten US-Konjunkturbericht vorlesen. Die Notenbank-Chefin hat im Vorfeld bereits angedeutet, derzeit keinen Anlass für größere Veränderungen in der Geldpolitik zu sehen. Dennoch deuten die Zeichen der US-Konjunktur auf Erholung hin und das könnte den Rohölpreis durchaus beflügeln.

Die Räte der Europäischen Zentralbank (EZB) werden sich am kommenden Donnerstag zusammenfinden und über die derzeitige Geldpolitik beraten. Sollte es zu einer Veränderung des gegenwärtigen Kurses kommen, dann angesichts der niedrigen Inflationsrate (0,3% August 2014) mit Sicherheit zu weiteren Lockerungsmaßnahmen. Der Euro könnte als erste Reaktion einem weiteren „Schwächeanfall“ unterliegen und gegenüber dem US-Dollar noch weiter abrutschen. Für Heizölkunden in der Eurozone eine nachteilige Entwicklung im Wechselkurs.

Während die USA aufgrund „offizieller“ positiver Wirtschaftsdaten etwas entspannter in die Woche starten können, bastelt die EU wiederholt an den eigenen Konjunkturbremsen. Die Sanktionen gegen Russland sollen verschärft werden. Ein Strafpaket soll mit Start am vergangenen Samstag binnen einer Woche erstellt sein. Der Jubel in der Industrie wird sehr verhalten sein. Rückläufige Produktionen aufgrund fehlender Absatzmärkte suggerieren den Finanzmärkten einen geringeren Bedarf an Öl.

Der Start in den September bringt auf jeden Fall viel Spannung in den Roh- und Heizölmarkt.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) blieb bis Montagmittag bei 102,88 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,20 Euro (durchschnittlicher Preis 79,92 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um +0,20 Franken für die Kunden in der Schweiz.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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