Heizölpreise sind im Karussell gefangen – Donnerstag nach oben

Heizölmarkt April 2015-


Die Heizölpreise durchleben derzeit eine Karussell-Fahrt. Am Vortag starteten die Preise für Kunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz deutlich günstiger, nur damit der Einstand vom Donnerstag wieder merklich in die Höhe gezogen werden konnte. Die Preise tendieren allerdings gen abwärts und der Euro hilft ein wenig mit.

Das Minus bei Rohöl vor zwei Tagen wurde kompensiert

Ölförderung
An den Märkten ist noch gar nichts geklärt

Die Talsohle bei den Rohölmärkten wurde zum Jahresbeginn durchlaufen und die anschließenden Kursanstiege bei US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent gaben den Investoren viel Hoffnung.

Zahlreiche Ökonomen suchten im Tal der Finsternis nach einem Fünkchen Licht und fanden die Theorie der durch niedrige Ölpreise angekurbelten Konjunktur. Der unwiderlegbare Beweis für diese eigentlich im Stadium der Hypothese stecken gebliebenen Prognose muss erst noch erbracht werden.

Die Preisentwicklung stockt seit geraumer Zeit im Bereich zwischen 50 und 60 US-Dollar pro Fass und so ähnlich „lebhaft“ sehen auch die US-Arbeitsmarktdaten, die US-Konjunkturdaten und die Stellungnahmen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) aus. Von den Entwicklungen innerhalb der Eurozone mal ganz abgesehen. Es scheint als seien die Verantwortlichen an den politischen Schaltstellen mehr darum bemüht, die Finanzmarkt-Fakten mit wenigstens etwas Sonnenlicht zu bescheinen, als die offenbar unüberwindbaren Probleme ernsthaft angehen zu wollen.

Sollte die Wirtschaftsbelebung aufgrund niedriger Rohölpreise ausbleiben, dann verlagert sich die Hoffnung wieder auf die geminderte Fördermengen. „Fiskalpolitik angewendet auf die Ölmärkte“. Die Politik in der Eurozone hat sich mit Griechenland in diesem Themenbereich einen großen Erfahrungsschatz erarbeitet.

Der Euro ist am Donnerstagvormittag mal wieder guter Dinge und strebt gegenüber dem US-Dollar etwas aufwärts, derzeit bei 1,0727 Dollar pro Euro. Damit unterstützt die Gemeinschaftswährung den gegenwärtigen Rückwärtsgang bei den Rohöl-Preisen. Der Donnerstagabend und der morgige Wochen-Abschlusstag können dagegen wieder ganz anders aussehen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise am 23. April 2015

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Donnerstag bis 11:00 Uhr um -0,59 US-Dollar auf 62,22 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl startete mit einem Preis in Höhe von 64,35 Euro pro 100 Liter in den Donnerstag und somit um rund +0,90 Euro, bzw. +0,90 Franken mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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