Heizölpreise sagen anhaltenden Preisanstieg ab

Heizölmarkt Februar 2015-


Offenbar wissen die Heizölpreise aufgrund der unklaren Entwicklungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten noch nicht genau wohin. Nach einem zum Handelsschluss deutlichen Zuschlag startete Heizöl am Dienstag wieder etwas entspannter in den Tag.

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Ölförderung
Die Sturheit Saudi Arabiens zieht Preise nach unten

Wer am gestrigen Tag davon ausging, dass die Heizölpreise nun „sicherlich“ – wenn auch nur in kleinen Schritten – nachhaltig nach oben klettern werden, müsste seine Meinung am heutigen Dienstag wieder korrigieren. 100 Liter kosteten Dienstagfrüh um rund 30 Cent weniger als noch am Vortag.

Die Rohölmärkte schwächeln und der Euro hat seine Bestimmungsrichtung immer noch nicht gefunden. Die Nordsee-Ölsorte Brent ließ heute nach Handelseröffnung bereits um rund 0,20 US-Dollar nach und die WTI-Sorte vergrößert den Abstand zur 50-Dollar-Marke weiter in die Abwärtsrichtung. Von der Gemeinschaftswährung kann lediglich die Momentaufnahme von derzeit 1,1335 US-Dollar zur Kenntnis genommen werden. Eine eindeutige Orientierung bleibt seit dem Niedergang in der zeitlichen Gegend vom Jahreswechsel immer noch aus.

Der Ölförder-Riese Saudi Arabien bleibt offenbar stur und hält an seinen geförderten Mengen fest. Preisverfall, „wurschtegal“. Der Kampf um die „Hoheitsrechte“ im globalen Rohölmarkt wird unerbittlich fortgesetzt. Der Erz-Konkurrent USA und die Schieferöl-Förderungen sollen mit aller Macht in die Unrentabilität getrieben werden. Der Niedrigpreis für Öl ist selbst für das arabische Königshaus viel zu mager, aber der eigene Staatshaushalt könnte noch locker für Jahre auf das „Ersparte“ zurückgreifen.

Da sieht die Situation der mit rund 17 Billionen US-Dollar verschuldeten USA ganz anders aus. Zusätzlich drückt der unterschwellig geführte Währungskrieg ebenfalls kräftig auf den Schuh. Jüngst setzte sogar die israelische Notenbank den Leitzins überraschend nach unten. Der US-Dollar ist in einem Umfeld von schwächer werdenden Devisen nun zu stark geworden. Der Export droht aufgrund zu teurer Preise einzubrechen und die US-Unternehmen winken schon warnend mit den roten Karten.

Angesichts dieser Entwicklungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten können sich Heizölkunden getrost auf kommende Überraschungen einstellen, wie auch immer diese aussehen mögen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel in den ersten Stunden des Dienstags auf 58,73 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Dienstagvormittag 62,96 Euro pro 100 Liter und somit um rund -30 Cent, bzw. -30 Rappen weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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