Heizölpreise rutschen nach 4-Jahres-Tief munter weiter ab

Heizölkosten Oktober 2014-


Das Knacken des 4-Jahres-Tiefs beim Heizölpreis Mitte Oktober 2014 war nicht genug. Der Preisverfall ist noch nicht zur Ruhe gekommen und drückt auch am Donnerstag kräftig auf die Heizölkosten.

Heizölpreise rutschen Mitte Oktober 2014 kräftig abwärts

Ölförderung
Bodenbildung bei Rohölpreise noch nicht in Sicht

Am Mittwoch knackte der Heizölpreis das bisherige Preistief der vergangenen 4 Jahre. Damit scheint es sich lediglich um eine beiläufige Etappe gehandelt zu haben, denn die Preise rutschten am Donnerstag an dieser Marke einfach vorbei.

Die Talfahrt hat auch im Laufe des Donnerstagvormittags kein Ende gefunden. Weitere 1,3 Euro bzw. 1,3 Rappen pro 100 Liter weniger als noch am Vortag. Die Rohölpreise am Weltmarkt kennen keinen Halt mehr. Investoren in das „schwarze Gold“ runzeln die Stirn und müssen teils ratlos mit ansehen, wie die Preise für Brent und WTI ins Tal rauschen.

Der Dollar erhielt am Mittwoch einen erneuten Dämpfer und die europäische Gemeinschaftswährung hielt die Stellung. Der Wechselkurs veränderte sich zum Vorteil der Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Offenbar läuft zum Rohöl ein „heißer“ Kampf ums Durchhaltevermögen. Die Gruppierung der Erdöl exportierenden Länder – OPEC – senkten bzw. mussten ihre Preise weiter deutlich senken. Russlands Pufferzone bis zu gerade noch „erträglich niedrigen Preisen“ dürfte bald erreicht sein.

Die Rohstoffmärkte offenbaren eine weitere „seltene“ Entwicklung. Während besonders am Mittwoch der Kurs für das gelbe Edelmetall Gold in die Höhe schnellte und die 1.240-er Marke locker übersprang, musste der kleine Bruder Silber genauso wie Rohöl kräftig Federn lassen. Aus dieser Beobachtung heraus könnte die These einer sehr schwach eingeschätzten Weltkonjunktur gefestigt werden. Silber gilt wie Rohöl als ein „Industrie Verbrauchsmaterial“. Das Edelmetall Gold wird von der produzierenden Industrie ebenso benötigt, aber die Stellung als Rettungsanker und „Fels in der Brandung“ wird dem begehrten Metall wohl niemals verloren gehen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Donnerstagvormittags auf 83,49 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber dem Mittwoch fiel der durchschnittliche Heizölpreis (durchschnittlicher Preis 71,15 Euro pro 100 Liter) fortgesetzt um rund -130 Cent bzw. um -130 Rappen pro 100 Liter ab.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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