Heizölpreise nach 3. Advent vom US-Dollar nach unten geschickt

Heizölmarkt Dezember 2014-


Am Montag nach dem 3. Advent finden die Heizölkunden eine umgekehrte Situation gegenüber dem Wochenabschluss vor. Die Rohölpreise stiegen etwas an, dafür zeigte der US-Dollar eine schwächende Erkältung. Unterm Strich gingen die Heizölpreise nach unten.

Umgekehrtes Spiel zwischen Rohölpreisen und US-Dollar Kurs

Ölförderung
Der Schrecken der Investoren scheint vorerst überwunden

Die letzten Daten zu den US-Lagerbeständen für Rohöl, Destillaten und Kraftstoffe versetzten zahlreiche Öl-Investoren in „Angst und Schrecken“. Derartig hohe Zuwächse sprechen von Überproduktion gegenüber einer zu gering nachfragenden Kundschaft.

Mit dem Wochenstart nach dem 3. Advent zeigen die Rohölpreise zur Abwechslung wieder etwas Erholungs-Tendenzen. In den ersten Stunden des Montags kletterten die Preise für die US-Sorte WTI um 0,44 Dollar pro Fass und das Nordsee-Öl Brent um 0,78 Cent pro Fass nach oben.

Dennoch können sich die Verbraucher in Deutschland, Österreich und in der Schweiz überlegen, ob die vierte Kerze zum nächsten Advents-Wochenende auf den Heizöl-Ofen gestellt werden könnte. Mit einem Preisrückgang um weitere -40 Cent, bzw. -40 Rappen am Montag wurde abermals ein neues Preistief der vergangenen Jahre markiert.

Die nächsten Tage werden zeigen, ob die ersten Ansätze auf eine nachhaltige Erholung bei den Ölpreisen hindeuten, nachdem alleine die Absage der Opec-Länder, die Fördermengen auch nur um ein einziges Fass pro Tag reduzieren zu wollen, innerhalb kurzer Zeit um rund 20 Prozent in die Tiefe stürzten. Derzeit sieht es danach aus, als wenn der Erdölproduzent Nummer Eins, Saudi Arabien, einen sehr langen Atem besitzt. Die Handels-Symbiose zwischen Saudi Arabien und den USA scheint Risse zu bekommen. Ob König Abdullah ibn Abd al-Aziz und Ex-Präsident George W. Bush heute noch immer innig die Hände halten würden?

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg am Montagvormittag auf rund 62,75 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Gegenüber den Freitag verbilligte sich der durchschnittliche Heizölpreis (Durchschnittspreis 58,99 Euro pro 100 Liter) um rund -40 Cent bzw. um -40 Rappen pro 100 Liter.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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