Heizölpreise klingen moderat aus – IWF könnte für Turbulenzen sorgen

Heizölmarkt März 2015-


Moderater Monatsausklang März 2015 für die abwartenden Heizölkunden. Markante Preisabweichungen könnten am letzten Handelstag am späten Nachmittag erfolgen, nachdem der IWF die verdeckten Karten aus dem „Devisen-Verhalten“ der Notenbanken offengelegt hat. Der Preisaufschlag um rund 30 Cent pro 100 Liter zum Tageseinstieg ist überwiegend dem Euro-Rückzug verdanken.

Euro befindet sich am Dienstag auf der Klippe – IWF spricht

Ölförderung
Der US-Dollar könnte heute Nachmittag nach oben sprinten

Das Minus bei den Heizölpreisen zum Wochenauftakt war absehbar. Noch am Freitag präsentierten sich US-Öl WTI und Nordsee-Öl sehr lebhaft auf dem Abwärtspfad.

Die Rohölmärkte beweisen derzeit wieder einmal ihre recht gut ausgeprägte Entschlossenheit zu fallenden Preisen. US-Öl WTI entfernt sich mit großen Schritten der 50-Dollar-Marke und verlor am Dienstag bis 11:00 Uhr bereits einen knappen US-Dollar pro Fass, derzeit bei 47,61 US-Dollar. Nordsee-Öl Brent steckt noch in genau zwischen 50 und 60 Dollar, wurde aber mit -1,06 Dollar ebenfalls kräftig zu Ader gelassen. Der Anteil Rohölmärkte könnte sich zum morgigen Monatsauftakt auf die Heizölpreise sehr drückend auswirken.

Einen ordentlichen Strich durch die Rechnung der erwartungsvollen Heizölkunden könnte jedoch der Internationale Währungsfonds (IWF) machen. Am heutigen Dienstag stehen keine Prognosen, sondern (vermeintlich) Fakten zum Devisenmarkt an. Der IWF will Daten zu den Devisenbeständen im letzten Quartal 2014 abliefern. Hierin liegt für den US-Dollar ein großes Aufstiegspotenzial versteckt, da die Vorlieben der zahlreichen Zentralbanken auf dem öffentlichen Tisch ausgebreitet werden. Sehr wahrscheinlich ließen die meisten Notenbanken die Finger vom Euro und griffen verstärkt zum US-Dollar. Wenn die Vermutung der meisten Marktteilnehmer vom IWF bestätigt wird, dürfte die US-Währung einen kräftigen Schub nach oben erleben. Immerhin dreht es sich hier nicht um Münzen und sonstiges Kleingeld, sondern um mehr als ein 10.000 Milliarden Dollar-Volumen.

Gemäß der Dollar erlebt noch heute Höhenflüge, bedeutet das automatisch ein Abtauchen der Gemeinschaftswährung und somit auch einen Preistreiber bei Heizöl. Glück im Unglück wäre lediglich eine Neutralisierung der fallenden Rohölnotierungen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Dienstag bis 11:00 Uhr um -1,06 US-Dollar auf 55,17 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl startete in den Dienstag bei einem Preis von 61,22 Euro pro 100 Liter und somit um +0,30 Euro, bzw. +0,30 Franken mehr als zum Handelsschluss am Montag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

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