Heizölpreise im Rückwärtsgang: Ölmärkte schwächeln und der Euro spaziert

Heizölmarkt Februar 2015-


Die Zeiger am Heizölmarkt sind wieder nach unten geneigt. Rohölpreise legten den Rückwärtsgang ein und der Euro gewinnt überraschend an Stärke. Beide Faktoren ziehen die Heizölkosten nach unten.

An den Ölmärkten wurde es unruhiger als in der Eurozone

Ölförderung
Die Griechenland-Sorge scheint zu schwinden

Am Donnerstag starteten die Heizölpreise um rund 1,20 Cent / 1,20 Franken günstiger als am Vortag. Der Heizölkurs verlor im Laufe des Mittwochs ohnehin schon einige Punkte.

Ausschlaggebend sind wiederholt zurückfallende Preise an den Rohölmärkten. Brent zog wieder in den Bereich von unter 60 US-Dollar pro Fass und WTI vergrösserte den Abstand zum Nordsee-Öl und droht wieder unter die 50-er Marke zu rutschen.

Der Euro verhielt sich gestern wie schon seit Tagen eher unentschlossen. Die Währung startete bei 1,1410 und zog mit 1,1402 US-Dollar in die Nachtruhe. Am heutigen Donnerstag legte die Gemeinschaftswährung bei einem Kurs von 1,1410 los. Dennoch liegt das Niveau deutlich über den Werten vor noch gut zehn Tagen.

Am Donnerstag soll die nächste Karte im Pokerspiel zwischen Athen und der Eurogruppe ausgespielt werden. Griechenlands Regierung verschob den Antrag für die „Wunschvorstellungen“ in der Schuldenfrage vom Mittwoch auf heute. Wie die Reaktion auch immer ausfallen wird, das Ultimatum bis Freitag blieb bisher unberührt und dann sollte eine Einigung gefunden, bzw. eine Entscheidung gefällt worden sein.

Die Märkte reagieren auf die Eurokrise scheinbar gelassen, ebenso auf das gestern veröffentlichte Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Gründe für heftige Reaktionen gab die US-Notenbank auch nicht. Die Zinsen bleiben da wo sie sich gerade befinden.

Dafür rollen an den Ölmärkten die nächsten Köpfe der Tiefpreis-Opfer. Der italienische Energiekonzern Eni plant aufgrund des Ölpreisverfalls die Reduzierung der bisher angesetzten Investitionen. Der Gewinn sei wegen der niedrigen Ölpreise um 64 Prozent eingebrochen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel in den ersten Stunden des Donnerstags auf 59,05 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Donnerstagvormittag 62,01 Euro pro 100 Liter und somit um rund -1,20 Euro, bzw. -1,20 Franken weniger als noch am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.