Heizölpreise gleiten in stiller Umgebung leicht abwärts

Heizölmarkt November 2014-


Am Mittwoch starteten die Ölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) mit einer entgegen gesetzten Preisentwicklung und die Gemeinschaftswährung Euro ließ gegenüber dem US-Dollar einige wenige Federn. Für die Preise beobachtenden Heizölkunden dürfte es bis zum Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed relativ ruhig bleiben.

Während die Ölpreise fallen, steigen die Milliarden-Deals

Ölförderung
Heizölmärkte sind derzeit kaum im Zugzwang

Die Nordsee-Ölsorte Brent legte in den ersten Morgenstunden um rund 0,15 US-Dollar zu und die Variante aus Übersee verlor geringfügige 0,02 Dollar je Barrel. Soviel zu den „außergewöhnlichen“ Rohöl-Ereignissen am frühen Mittwochmorgen.

Im Laufe des Vortages gewann die Gemeinschaftswährung Euro gegenüber dem Dollar noch etwas mehr Land zurück und beendete den Handelstag bei einem Preis von 1,2532 Dollar. Am Mittwoch bis gegen 8:30 Uhr rutschte der Euro um 0,11% nach unten ab. Ebenfalls nicht gerade weltbewegende Entwicklungen.

Heizölkunden profitieren dennoch vom gestrig erstarkten Euro und können mit einem Durchschnittspreis in Höhe von 70,05 Euro pro 100 Liter Heizöl rechnen.

Während die Ölpreise scheinbar orientierungslos zwischen der Entscheidung weiter fallender Kurse oder Erholungstrend ihre Kreise ziehen, steigen im Hintergrund rund ums schwarze Gold die Milliarden-Deals. In den USA übernimmt das zweit größte Öl-Unternehmen Halliburton seinen Kontrahenten Baker Hughes, die Nummer Drei im US-Markt. Schlappe 34,6 Milliarden Dollar sollen für die Übernahme über die Theke geschoben werden.

In den USA ist der Bau einer Öl-Pipeline zwischen dem kanadischen Alberta und dem US-Bundesstaat Texas vorerst gescheitert. Das aus Teersand gewonnene Rohöl wird sich somit einen anderen Weg, oder einen Abnehmer aus einer anderen Himmelsrichtung suchen müssen.

Weder der Milliarden-Deal noch der vom US-Senat gekippte Pipeline-Bau konnten augenscheinlich an den Rohölmärkten Unruhe stiften. Vielmehr dürften die Marktakteure das heute angekündigte Sitzungs-Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) abwarten. Größere und vor allem überraschende Impulse werden aber auch aus dieser Richtung nicht erwartet.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des frühen Mittwochvormittags auf 78,54 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber den Dienstag reduzierte sich der durchschnittliche Heizölpreis bis ca. 08:30 Uhr (Durchschnittspreis 70,05 Euro pro 100 Liter) um rund -40 Cent bzw. um -40 Rappen pro 100 Liter.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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