Heizölpreis legt im November Kehrtwende mit kräftigem Preisaufschwung ein

Heizölpreise November-

Aus der Traum eines neuen Jahrestiefs bei den Heizölpreisen. Mit einem eindrucksvollen Preisanstieg sind die Hoffnungen auf ein neues Tief-Niveau im November so gut wie zunichte gemacht worden. Innerhalb von nur zwei Tagen stiegen die Heizölkosten enorm an.

Die Schweizer sind mit blauen Auge davon gekommen

Preise Heizöl
Wetter und Technik - Ölpreise zogen kräftig an

Die gute Nachricht zuerst. Der Jahreshöchststand zum Heizölpreis ist noch nicht erreicht. Doch der kräftige Preissprung nach oben ist sehr eindrucksvoll und wird für zahlreiche „spekulative“ Heizölkunden das Wochenende eingetrübt haben. Alleine am Freitag erhöhte der Preis pro Liter Heizöl um rund 1 Cent. Am Mittwoch, als die Zeichen noch auf Chancen eines neuen Jahrestiefs hindeuteten, lag der Preis pro Liter um durchschnittlich 2,4 Cent darunter.

Der extreme Preisanstieg fällt für die Schweizer Kunden jedoch nur halb so steil aus. Hier spielt der Schweizer Franken eine maßgebliche Rolle. Während der Euro auf einen etwas „schwammigen“ Untergrund geriet, behielt der Schweizer Franken seine stabile Position bei. Für die Eidgenossen spiegelte sich der feste Untergrund ihrer Währung mit einem rund halb so großen Preissprung wider. Doch der Freitag sorgte auch bei der „vom Euroland umgebenden Insel“ für kräftige Preisaufschläge.

Am Donnerstag dominierte im Euroraum der Effekt der schwankenden Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar. Am Freitag legten dagegen die Rohölpreise ein paar kräftige Einheiten drauf. Für die USA bahnt sich Frostwetter an. Eine angesagte Kältewelle soll für ausgeprägte Temperaturstürze und starken Heizbedarf bei den Haushalten sorgen. Die Nachfrage nach Heizöl wird sprunghaft ansteigen und den Preis gleich mitziehen.

„Wie bestellt und pünktlich geliefert“ werden aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten vereinzelte Ölraffinerien runtergefahren. Dazu gesellen sich unfreiwillige Abschaltungen durch Störfälle. Reduzierte Heizölproduktion und gestiegene Nachfragen lassen die Lagerbestände abschmelzen. Zur Bestimmung der Ölpreise fällt der Blick u.a. auf den gegenwärtigen Lagerbestand. Ein „indirekt proportionaler“ Zusammenhang. Schrumpfende Lagerbestände generieren steigende Rohölpreise.

Die deutlichen Verschiebungen der Heizölpreise mit Freitag als Stichtag. Ein Barrel Nordsee Rohöl Brent kostete in London 109,70 Dollar (159 Liter). Die Preise für Ölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind zwischen Donnerstag und Freitag pro 100 Liter um rund 1 Euro bzw. 1 Franken angestiegen.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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