Heizölmärkte bis zum Fed-Bericht in indirekter Warteschleife

Heizölmarkt März 2015-


Nachdem im Laufe des vergangenen Handelstages die Heizölpreise noch kräftig fielen, starten die Einheitspreise für 100 Liter Heizöl am Mittwoch „nur“ noch um rund 10 Cent günstiger. Ab dem späten Nachmittag könnte der Euro wieder die Zügel zur Preisgestaltung in die Hand bekommen, nachdem der Bericht der US-Notenbank Fed den Einfluss auf die Stärke des US-Dollars ausübte.

Talfahrt der Rohölpreise verlangsamt sich etwas

Ölförderung
Euro wackelt um die Marke von 1,06 Dollar herum

Die Heizölpreise fielen am Vortag im Laufe des Tages um weitere gut 50 Cent pro 100 Liter ab, nachdem die Einstiegspreise bereits um rund 30 Cent unter dem Niveau des Wochenauftakts lagen.

Unterm Strich ging es um gut 80 Cent zurück und am heutigen Mittwoch lagen die Heizölpreise in der Früh um weitere 10 Cent niedriger. Am Euro lag es nicht. Die Gemeinschaftswährung zeigt sich in den vergangenen Tagen in der Entwicklung mit einem positiven Vorzeichen, aber dennoch etwas unentschlossen. Der Euro scheint um das Halten der Marke bei 1,06 Dollar sehr bemüht zu sein.

Die weiteren Preisrückgänge zur Wochenmitte gehen wieder klar auf das Konto der Rohölmärkte. US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent blieben bei ihrer Abwärtsbewegung und erreichten inzwischen Preise von 44,60 US-Dollar bzw. 53,15 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

Weltweit werden derzeit rund 1,3 Millionen Barrel mehr Öl gefördert als die Abnehmer gebrauchen können, so die aktuelle Einschätzung der internationalen Energiebehörde. So langsam bahnen sich Probleme bisher völlig unbekannter Natur an. „Wohin mit dem ganzen Öl?“ Die Lagerkapazitäten stoßen bald an ihre Grenzen. Die Ozeanriesen mit ihrem riesigen Fassungsvermögen mutieren schrittweise vom Öltanker zur schwimmenden Öllagerstätte.

Ab morgen könnte der Euro wieder eine größere Rolle bei der Preisgestaltung für Heizöl spielen. Am Mittwoch steht wieder ein Termin der Fed-Kundgebung statt. Die US-Notenbank offenbart ihre Entscheidungen von der vergangenen Sitzung und die Verkündung wird einen unmittelbaren Einfluss auf den US-Dollar ausüben und somit auch auf den Wechselkurs zum Euro.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Mittwochs bis 09:00 Uhr um 0,13 US-Dollar auf 53,15 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Mittwochvormittag 59,80 Euro pro 100 Liter und somit um -0,10 Euro, bzw. -0,10 Franken weniger als zum Handelsschluss am Dienstag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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