Heizölmarkt scheint am Donnerstagvormittag eingefroren zu sein

Heizölmarkt Januar 2015-


Der Heizölmarkt scheint wie eingefroren. Mit dem Handelsstart am Donnerstag zeigte sich der Heizölkurs zum Vortag „geradeaus“ unverändert. Alles scheint auf die Ergebnisse der EZB-Ratssitzung zu warten.

Am Donnerstagnachmittag werden größere Marktbewegungen erwartet

Ölförderung
Intensive Erwartungshaltung oder vorgezogene Schockstarre?

Der Euro bewegt sich nach unten stets um ein Stückchen mehr als in den Phasen der vermeintlichen Erholung. Am Donnerstag startete die Gemeinschaftswährung wie gewohnt schwach und schlittert lustlos vor sich hin. In den ersten Stunden verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar bereits 0,31% und notierte bei 1,1582 Dollar. So „ganz nebenbei“ hat sich das Verhältnis zwischen Euro und Schweizer Franken inzwischen umgedreht. 1 Euro für 0,991 Franken.

Die Rohölmärkte setzen ihre „Sägezahntour“ fort. Auf und ab der Preise für US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent in einem kleinen Umfang. Das Vorzeichen für Brent ist ein Plus (0,12 Dollar) und für WTI ein Minus (0,03 Dollar), jedoch kaum ausschlaggebend und schon gar nicht für die Heizölpreise am heutigen Tag.

Der heutige Nachmittag könnte an den Märkten ein ganz anderes Bild abgeben, als der noch verschlafend wirkende Vormittag. Mario Draghi steht unter Zugzwang, die Marktteilnehmer können es kaum erwarten, die versprochene Kapitalflut durch Anleihekäufe (OMT-Programm) in Empfang zu nehmen. Zocker am Devisenmarkt setzten beim Euro überwiegend auf „Short-Positionen“ (pessimistische Markteinstellung, bzw. fallender Kurs), andere wiederum setzten auf steigende „Werte“ an den Papiermärkte durch den Aufpumpeffekt höherer Liquidität.

Der Euro wird vom eigenen Schirmherrn nach unten getreten und von den Märkten ausgeschlachtet. Sollten dazu die Rohölmärkte wieder kräftig anziehen, dann bedeutet dies gleichzeitig das Ende des gegenwärtigen Tiefpreis-Niveaus am Heizölmarkt.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg während des frühen Donnerstagvormittags in einem geringen Umfang auf 48,96 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Heizöl kostete zum Handelsstart am Donnerstag 53,46 Euro pro 100 Liter und somit zum unveränderten Preis für Heizölkunden aus Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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