Heizölkurs trotz potenzieller Preistreiber relativ stabil

Heizölpreise Juli 2014-


Der Heizölkurs scheint in eine Phase der Sommerpause übergetreten zu sein. Der Rohölmarkt ist offenbar nicht mehr so schnell aus der Fassung zu bringen. Die Heizölkunden stehen vor relativ stabilen Preisen, trotz einer Reihe von potenziell preistreibenden Faktoren.

Relative Stabilität bei den Roh- und Heizölpreisen

Ölförderung
Die Schwelle für nachhaltige Preissprünge ist höher

Der Rohölmarkt scheint zu „verrohen“. Obwohl über das Wochenende der verbale Schlagabtausch zwischen den Konfliktparteien um die Ukraine unvermindert weiter geführt wurde, startete der Ölmarkt diese Woche ohne große Veränderungen.

Der Absturz der MH17 von Malaysian Air über der Ost-Ukraine ist objektiv betrachtet noch ungeklärt. Doch die aus Washington, Kiew, Brüssel, Donezk und Moskau abgesonderten Schuldzuweisungen überschlugen sich förmlich. Eine Entspannungspolitik im Konflikt in der Ost-Ukraine sieht anders aus.

Während der Streit um die Ukraine primär den Erdgasmarkt berührt, liegt der Konflikt zwischen Israel und Hamas dem Erdöl schon sehr viel näher. Doch auch die Hiobsbotschaften aus dem Nahen Osten vermochten den Erdölmarkt nicht aus der stoischen Ruhe zu bringen.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen an der „Quelle“ des kostenbaren Rohstoffs, im Irak, haben im Bezug auf den Rohölmarkt bereits viel an Kraft eingebüßt. Auch die Nachrichten über Bombenanschläge in Bagdad und massenhafte Vertreibungen von Christen aus Mossul berühren den Ölkurs kaum.

Offenbar gewinnt der Markt der virtuellen Werte wiederholt die Oberhand. Änderungen in der Geldpolitik der Notenbanken, kriselnde Geldhäuser in Portugal, ein wackeliger Finanzmarkt in Bulgarien und ein derzeit nervöser Aktienmarkt vermögen mehr Potenzial für Ölpreisverschiebungen zu besitzen als „handfeste“ geopolitische Ereignisse.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Montags auf 108,40 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,30 Euro (durchschnittlicher Preis 78,44 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um +0,30 Franken für die Kunden in der Schweiz.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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