Heizölkunden profitieren von auf Rekordtief abgestürzten Ölpreisen

Heizölmarkt März 2015-


Heizölkunden profitieren derzeit von auf Rekordtief abgestürzten Ölpreisen. Die Heizölpreise am Dienstag sind entsprechend gezeichnet und der Abwärtssog wurde vom derzeit stabilisierten Euro kaum abgebremst. Einen Tag nach dem „Abwärts-Kracher“ zum Wochenauftakt zieht es WTI und Brent noch immer nach unten.

WTI knickte auf ein Sechs-Jahres-Tief ein

Ölförderung
Die Talfahrt könnte nun auch Anleger abschrecken

Das Vorzeichen für die Preise der Rohölsorten Brent und WTI sind knallrot. Ein Rückgang der Ölpreise schreckt nach einer Zeit des beständigen Auf und Ab derzeit nur noch wenige auf, aber das Ausmaß des Abdriftens überraschte so manche Marktbeobachter.

WTI durchbrach am Montag nacheinander das Fünf-Jahres- und schon kurz darauf das Sechs-Jahres-Tief. Brent folgte, liegt aber im Preis noch um rund 8 US-Dollar höher als die US-Sorte. Derzeit notiert WTI bei 45,57 US-Dollar pro Fass und Brent bei 53,42 US-Dollar.

Ein wiederholt positives Vorzeichen kann der Euro-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar aufweisen. In den ersten Stunden des Dienstags gelang der Gemeinschaftswährung wieder das Überschreiten von 1,06 US-Dollar. Den Wochenauftakt beendete der Euro mit 1,057 US-Dollar. Die kleinen Wechselkurs-Schritte nach oben wirken den Ölpreisverfall nur geringfügig entgegen. So begann der Dienstag für Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz wiederholt mit gesunkenen Preisen.

Noch dominieren an den Märkten die hohen Angebote gegenüber einer geringen Nachfrage. In den Medien dominiert allerdings der Ölstreit zwischen den USA und Saudi Arabien. Für den Rohölmarkt könnte es langsam brandgefährlich werden. Sobald die Kettenreaktion aus abgestoßenen Öl-Wertpapieren von flüchtenden Anlegern losgetreten wird, könnte den Preisen der letzte Halt entzogen werden.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Dienstag bis 11:00 Uhr um 0,73 US-Dollar auf 53,42 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Dienstagvormittag 60,41 Euro pro 100 Liter und somit um -0,30 Euro, bzw. -0,30 Franken weniger als zum Handelsschluss am Montag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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