Heizölkosten wurden „gemeinschaftlich“ nach unten gezogen

Kosten Heizöl August 2014-


Am Mittwoch sorgte ein nachlassender Kurs bei Rohöl für sinkendende Preise für Heizölkunden. Die Gemeinschaftswährung Euro „funkte“ dieses Mal durch eine kompensierende Änderung beim Wechselkurs zum Dollar nicht dazwischen.

Das Tiefniveau bei Heizölpreise hat nach wie vor Bestand

Ölförderung
Heizölmärkte wollen erstes Halbjahr aufholen

Für Heizölkunden zogen am Mittwoch die preisbildenden Einflüsse am gleichen Strang. Die Preise für das international gehandelte Rohöl sanken und der Euro hielt sich gegenüber dem Dollar soweit stabil, dass die Kostenminderungen beinahe ungehindert bis zu den Endverbraucherpreisen für Heizöl durch geschleust wurden.

Die Heizöllieferanten weisen in ihren Bilanzen noch einige Defizite auf, die aufgrund der außergewöhnlich milden Witterung zum Jahreswechsel 2014 entstanden sind. Die Nachfrage war entsprechend verhalten. Der Heizölhandel rechnet nun mit einem kräftigen Aufwind bei den Bestellungen im zweiten Halbjahr.

Auch wenn die Krisenherde in der Ost-Ukraine und im Nahen Osten auf die Rohölmärkte nur noch einen unwesentlichen Einfluss ausüben, ist auf langfristige Sicht mit steigenden Heizölpreisen zu rechnen. Das Rezept der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint Wirkung zu zeigen. Der Euro dürfte seine anhaltende Abwärtsbewegung gegenüber dem US-Dollar eingeleitet haben.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Mittwochs auf 103,00 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Dienstag fiel der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,40 Euro (durchschnittlicher Preis 78,52 Euro pro 100 Liter am Mittwoch), bzw. um -0,40 Franken für die Kunden in der Schweiz.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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