Heizöl Preistief im April treibt Heizölbestellungen in die Höhe

Heizölpreise April-


Der Rohölpreis schloss sich der beinahe durchgehenden Talfahrt der Rohstoffpreise an und rutschte ein weiteres Mal deutlich gen Keller und boxierte den Heizölpreis pro 100 Liter teils deutlicht unter die 80,- Euro Grenze.

Lediglich der schwache Euro setzte dem Ölpreisverfall etwas dagegen

Heizölpreise
Preisrutsch Heizöl durch Euro-Rutsch abgebremst

Die Rohölsorte Brent Crude (Nordseeöl) rutschte gestern im Tagesverlauf erneut unter die 100 Dollar Grenze (pro Barrel) und wurde u.a. für 97,50 Dollar gehandelt.

Der fortgesetzt scheinbar
ungebremste Abrutsch der Heizölpreise wurde durch den schwachen Euro gegenüber dem US-Dollar gedämpft. Der Kursrutsch um rund einen Prozent schlug sich unmittelbar als ein dämpfender Faktor gegen den Preisrückgang nieder. Aus diesem Grund verbilligte sich das Heizöl für die Kunden in Deutschland um „nur“ rund 0,5 Cent pro Liter.

Die Privathaushalte haben die Gunst der Stunde offensichtlich ausgiebig genutzt und die Ordermengen Heizöl für das Auffüllen der Tanks in die Höhe getrieben. Der überdurchschnittlich lange und strenge Winter trug einen erheblichen Anteil dazu bei, dass die Ölvorräte sehr strapaziert wurden. Die Heizöltanks sind entsprechend leer. Medien berichteten bereits vom „Ansturm der Kunden“ und setzen die Öllieferanten vor entsprechenden Herausforderungen.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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