Heizölpreise zwischen Rohölnotierungen und Eurokurs

Heizölpreise März 2018-


Die Ölpreise und der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar arbeiteten gegeneinander. Für den Dienstag blieb dennoch ein Überhang von rund 10 Cent bzw. 10 Rappen pro 100 Liter Heizöl übrig.

Heizöl

Brent und WTI legten um rund 1 US-Dollar zu

Markterwartungen scheinen wieder zu dominieren

Am Dienstag gab es für die Heizölpreise zum Auftakt einen weiteren Preisaufschlag von rund 10 Cent bzw. 10 Rappen pro 100 Liter. Die Notierungen für Brent (Nordsee-Öl) und WTI (US-Öl) legten in den vergangenen 24 Stunden zu. Brent kostete heute früh rund 1 US-Dollar mehr als zum gestrigen Handelsstart.

Der Euro holte sich gegenüber dem US-Dollar wieder ein paar Punkte zurück und steuerte damit dem Preisaufschlag durch steigende Rohölpreise entgegen.

Die kommenden Monate könnten durchaus spannend werden. Die Meinungen und Erwartungen der Experten gehen je nach „Branchenschwerpunkt“ im Bezug auf die Ölpreisentwicklung weit auseinander. Die Internationale Energieagentur (IEA) ist der Ansicht, dass die globale Wirtschaft bis 2023 nach mehr Öl nachfragen wird und dennoch kein Bedarf für zusätzliches Öl besteht. Diese Ansage ging an die Adresse des Öl-Kartells Opec. Bis zum Jahr 2023 werde die Nachfrage um knapp 7 Millionen auf 104,7 Millionen Fass pro Tag ansteigen. Vom gestiegenen Ölbedarf werden ca. 80 Prozent von den Schieferöl-Förderern gedeckt. Diese Ansage geht an die Adresse der USA.

Auf der anderen Seite stehen die Analysten zur künftigten Wirtschaftsentwicklung. Hier stehen die Zeichen eher auf Trübsalblasen. Innerhalb der Euro-Zone ließ der vermeintliche Wirtschaftsaufschwung im Februar schon wieder nach. Die vom Münchner ifo-Institut ermittleten Erwartungen der deutschen Manager gingen zuletzt deutlich zurück. Auf internationaler Ebene bahnt sich zwischen der EU und den USA ein waschechter Handelskrieg an. Strafzölle seitens der USA auf Alu- und Stahlimporte sowie auf deutsche Automobile würden sich hierzulande deutlich auswirken.

Steigende Ölförderungen und eine geringere Nachfrage aufgrund schwächelnder Konjunktur deuteten eher auf fallende Ölpreise hin.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Dienstag, den 06. März 2018 um 08:00 Uhr

Die Preise für Brent und WTI starteten mit einem positiven Vorzeichen. Der Brent-Preis lag am Dienstagvormittag bei 65,65 US-Dollar und der für WTI bei 62,70 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

Der durchschnittliche Heizölpreis lag am Dienstagvormittag bei 58,83 Euro pro 100 Liter. Heizöl kostete damit rund 0,10 Euro bzw. 0,10 Franken mehr als am Vorabend.

Der Euro notierte bei 1,2343 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Quelle Heizölpreise: Heizoel24.de

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