Heizölpreise trotz unruhiger Devisenmärkte in waagerechter Lage

Heizölmarkt Mai 2015-


Die Seitwärtsbewegung bei den Heizölpreisen setzt sich auch in den früheren Stunden des Donnerstags fort. Der durchschnittliche Heizölpreis liegt zum Tagesstart um lediglich 10 Cent höher als noch am Vortag. Rohöl und Euro klettern wieder etwas nach oben.

Ölförderung

„EZB-Ausrutscher“ sorgte für Turbulenzen, voraussichtlich ohne Konsequenzen

Der Euro kletterte wieder über 1,11 US-Dollar hinaus

Um rund 10 Cent / 10 Rappen pro 100 Liter kosten Heizöl zum Start in den Donnerstag mehr. Allerdings auch nur deshalb, weil der Preis am gestrigen Nachmittag genau um diesen Betrag zurückgefallen ist.

Der Eurokurs befindet sich derzeit in einer etwas ausgiebigen Schaukel-Bewegung. Bis zum letzten Wochenende die Höhen über 1,14 Dollar genossen und nach Wochenstart fast die 1,10 Dollar angekratzt. Mit der Ankündigung der EZB, die Anleihekäufe im Mai und Juni zu forcieren, damit das Sommerloch im Anleihemarkt bereits im Vorfeld gestopft werden kann, hat einen bitteren Beigeschmack. Rund 14 Stunden vor der allgemeinen Bekanntgabe ihrer Maßnahmen, plauderte das EZB-Direktorium vor einer ausgewählten Gruppe von Hedgefondsmanagern aus. Die Finanzwelt rätselte über manche seltsamen Ausschläge und Einbrüche an den Aktien- und Devisenmärkten, aber nachdem die „exklusive Geschwätzigkeit“ der EZB-Spitze durchsickerte wandelte sich das Staunen der Marktteilnehmer schnurstracks in Ärger um. Verständlich. Gemäß dem Motto: „Die Großen lässt man laufen, die Kleinen hängt man“, betrieb die Europäische Zentralbank quasi Insiderhandel, „eigentlich“ illegal, aber voraussichtlich folgenlos. Die EZB räumte einen „internen Kommunikationsfehler“ ein, damit gegessen.

Die Ölvorräte sind laut der US-Energiebehörde zum dritten Mal in Folge rückläufig, bei gleichzeitig annähernd gleicher Fördermenge. Die Rohölpreise orientierten sich nach dieser Mitteilung entsprechend in die Aufwärtsrichtung. USA-Öl WTI legte seit dem Start in den Donnerstag bereits um 0,51 US-Dollar auf 59,24 Dollar zu und Nordsee-Öl Brent um 0,60 Dollar auf 65,39 US-Dollar.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 21. Mai 2015, 08:15 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg inzwischen um +0,60 US-Dollar auf 65,39 US-Dollar pro Fass (159 Liter) an. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Donnerstag 65,27 Euro pro 100 Liter und lag damit um +0,10 Euro, bzw. um +0,10 Franken über dem Preis zum Schluss des letzten Handelstages. Der Euro notiert bei 1,1102 US-Dollar.
Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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