Heizölpreise sind zur Wochenmitte freundlich gestimmt

Heizölmarkt Juni 2015-


Sehr freundliche Wochenmitte für Heizölkunden. Am Mittwoch liegt der durchschnittliche Heizölpreis um rund 1,10 Euro pro 100 Liter unter dem Preis vom Vortag. Zu verdanken ist der Preisrutsch dem Doppelspiel aus sinkenden Rohölmarkt-Notierungen und einem nach oben gesprungener Euro-Kurs.

Ölförderung

Nachlassende Rohölmärkte zur Wochenmitte hin – Heizölpreise fallen mit

Die Eurozone bleibt spannend – Der Euro zieht „dennoch“ an

Die Heizölpreise starteten in den Mittwoch ebenso freundlich wie der Euro-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar. Der durchschnittliche Heizölpreis sank nach dem Tageseinstieg von rund 1,- Euro / 1,- Rappen unter dem Vortages-Endpreis um noch weitere gut 10 Cent nach unten ab. Die Gemeinschaftswährung startete mit 1,1185 US-Dollar in den Handelstag und lag damit deutlich über den Wert zum Wochenanfang. Allerdings tendiert der Euro derzeit nach unten, der bisherige Tagesverlust beträgt -0,33%.

An den Rohölmärkten lockerten sich wieder die Preise. Nordsee-Öl Brent und US-Öl WTI befinden sich auf seichter Rutsch-Tour. Brent verlor am Mittwoch bisher -1,57 US-Dollar und wird derzeit mit 64,08 US-Dollar pro Fass gehandelt. Der Preisnachlass für WTI war etwas weniger ausgeprägt und umfasste bisher -1,31 US-Dollar. WTI kratzt derzeit an der Marke von 60 Dollar.

Sinkende Ölpreise und ein „etwas stärkerer“ Euro brachten den Heizölkunden den entsprechenden Preisnachlass ein. Der Euro-Auftrieb könnte nur von temporärer Natur sein, da die Devisenmärkte offenbar ein wenig euphorisch auf die scheinbare Annäherung zwischen den Verhandlungspartnern Athen und Eurogruppe (Gläubiger) reagieren. Das undurchschaubare Spiel zwischen Griechenland und dem „Rest der Welt“ hat ein offenes Ende und erinnert an Spielregeln, die irgendwo zwischen Pokern und Eiertanzen liegen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) „sitzt“ heute und der EZB-Rat wird am Nachmittag die Beschlüsse verkünden. Voraussichtlich wird EZB-Chef Mario Draghi die Fortsetzung der lockeren Geldpolitik, sprich das Anleihekaufprogramm und die niedrigen Zinsen, wie „erwartet“ bekräftigen.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 03. Juni 2015, 10:15 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum frühen Mittwochnachmittag um rund -1,57 US-Dollar auf 64,08 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Mittwochnachmittag 64,83 Euro pro 100 Liter und lag damit um -1,10 Euro, bzw. um -1,10 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss vom Vortag. Der Euro notierte bei 1,1115 US-Dollar.

Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.