Heizölpreise setzten Talfahrt fort – Ölmärkte in Warteschleife

Heizölkosten März 2016-


Die Heizölpreise setzen auch zum Einstieg in den Dienstag die flach gehaltene Talfahrt fort. Die Rohölmärkte haben den in der vergangene Woche aufgenommen Schwung wieder verloren und gingen scheinbar in eine Warteschleife bis Mittwochabend über.

Ölförderung

Als nächstes ist wieder die US-Notenbank Federal Reserve am Zuge

Die wichtigsten Erdölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) hielten es im Bereich von über 40 US-Dollar pro Fass (159 Liter) nicht lange aus. Brent notierte nach einem Rückzug um -0,72 Dollar zum gestrigen Handelsschluss bei 39,70 Dollar und WTI ließ -1,04 Dollar auf der Strecke. Zum Handelsschluss kostete das US-Leichtöl nur noch 39,06 Dollar.

Wie die Kollegen am Goldmarkt scheinen auch die Ölmarkt-Akteure mit Spannung auf die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) warten. Am Mittwochabend verkündet die Fed-Chefin Janet Yellen die Beschlüsse der vorher abgehaltenen Sitzung. Wie die Fed die gegenwärtige US-Konjunktur einschätzt und entsprechend handelt, steht im Vorfeld ohnehin in den Sternen. Allerdings wagen sich die Analysten mit ihren Weissagungen derzeit nicht all zu weit aus dem Fenster.

Dennoch ist wiederholt zu erkennen, dass die geldpolitischen Handlungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihr Schützling Euro die Märkte weitaus weniger berühren als die Beschlüsse rund um den US-Dollar. EZB-Chef Mario Draghi kann beschließen was er will, weder steigt die Inflation an, noch werden Kreditvergabe und Konjunktur angekurbelt, geschweige die Finanzmärkte in nachhaltige Unruhe versetzt. Bei der Fed reicht bereits ein angedeuteter Wink mit dem Zaunpfahl aus, um die Markt-Akteure außer Rand und Band und zu wilden Spekulationen zu bringen.

Größere Unruhen am Öl- und somit auch Heizölmarkt dürften erst nach den ersten von Yellen gesprochenen Silben zu erwarten sein. Entsprechend verhält sich aktuell auch der Euro gegenüber dem US-Dollar. Es rührt sich fast nichts.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Dienstag, den 15. März 2016, 07:45 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum Handelsschluss am Montag um -0,72 US-Dollar auf 39,70 US-Dollar pro Fass ab.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Dienstag 44,03 Euro pro 100 Liter und lag damit um -0,50 Euro, bzw. -0,50 Franken unter dem Preis vom Montagabend.

Der Euro notierte bei 1,1102 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2016

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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