Heizölpreise runter – Misstrauen der Ölmarktteilnehmer

Heizölpreise Januar 2017-


Heizöl kostete zum Auftakt in den Dienstag um rund 25 Cent / 25 Rappen (pro 100 Liter) weniger als am Vortag. Die Marktteilnehmer scheinen der Nachhaltigkeit der Ölförderdrosselung nach Saudi-Arabiens Stellungnahme nicht mehr sonderlich zu trauen und schickten die Rohölpreise zum gestrigen Wochenauftakt nach unten.

Heizöl

Heizölpreise sanken wegen zweifelnde Ölmarktteilnehmer

Am Ende bleibt der Ölpreis an der Konjunktur hängen

Die Ansichten Saudi-Arabiens drückten den Ölpreis. Das führende Opec-Land sei der Ansicht, dass die vereinbarten Ölförderdrosselungen durchaus nach Juni eingestellt werden könnten, da sich das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichen habe. Eine optimistische Sichtweise, die den Marktteilnehmern überhaupt nicht zu gefallen scheint.

Da die in Wien getroffene Vereinbarung ohnehin erst nach mehrmaligem Anlauf und dann wohl nur mit großer Überwindung getroffen wurde, scheint es mit der Nachhaltigkeit schlecht bestellt zu sein. Der bisher gestiegene Ölpreis motivierte dazu zahlreiche Öl-Unternehmen zu größeren Anstrengungen für eine forcierte Förderung. „Es rentiert sich schließlich wieder“. Am Ende bliebe nur der global spürbare Aufschwung. Diesbezüglich sieht es allerdings finster aus.

US-Öl WTI ließ am Vortag nach und Nordsee-Öl Brent konnte bis zum Handelsschluss sogar mit einem Mini-Plus aufwarten. Mit dem Einstieg in den Dienstag zeigten die beiden wichtigen Ölsorten, dass sich über Nacht quasi nichts geändert hat. Die Preise waren fast auf gleicher Höhe und starteten wiederum im Rückwärtsgang. Der Euro holte gegenüber dem US-Dollar wieder etwas auf und trug somit zum erneuten Heizölpreisrückgang um rund 25 Cent bzw. 25 Rappen etwas bei.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Dienstag, den 17. Januar 2017 07:45 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) startete am Dienstag bereits mit einer abwärts geneigten Richtung. Nach dem Start in den neuen Handelstag rutschte der Ölpreis um -0,11 US-Dollar ab. Brent kostete 55,57 US-Dollar pro Fass.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Dienstag 57,34 Euro pro 100 Liter und kostete somit um knapp -0,25 Euro bzw. -0,25 Franken weniger als am Vortag.

Der Euro notierte bei 1,0648 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Quelle Heizölpreise: Heizoel24.de

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