Heizölpreise nur zögerlich angestiegen – Hohes Aufwärtspotenzial bleibt

Heizölpreise Januar 2016-


Die Heizölpreise steigen nur sehr zögerlich. Viel Rauch um dennoch eine Menge. Die Rohölmärkte kühlten nach der „diplomatischen Attacke“ Saudi Arabiens gegen den Iran zwar rasch wieder ab, doch unter den Hexenkessel wird kräftig eingeschürt.

Ölförderung

Die für Saudi Arabien notwendige Ölpreissteigerung birgt große Gefahren

Erdölpreise am Dienstagvormittag wieder im Aufwärtsdrang

Am Montag sind die Heizölkunden noch relativ glimpflich davon gekommen. Die Rohölpreise hatten ihr Auftriebspotenzial bereits am Wochenende voll ausgespielt. Am ersten Handelstag der Woche ging es auch schon wieder abwärts.

Doch das gefährliche Spiel um die Ölpreise ist noch längst nicht ausgestanden. Saudi Arabien braucht sichtlich dringender höhere Rohölpreise als es das Königshaus gerne zugeben möchte. Der Haushaltsplan geriet ohnehin schon in eine bedenkliche Schieflage und einige Jahresdefizite in Folge werden auch die größte US-Dollar-Reserve irgendwann abgeschmolzen haben. Saudi Arabien kann der Rest der Welt im großen Ganzen nichts anderes als Erdöl anbieten. Hohe Ausgaben für den sehr motivierten Waffeneinkauf und die militärischen Auseinandersetzungen rütteln ordentlich an den Bilanzen.

Eine Provokation des sunnitischen Saudi Arabiens gegen den schiitischen Iran kann kaum abgesprochen werden. In den ersten Tagen nach der Hinrichtung des hohen schiitischen Geistlichen sah es auch so aus, als wenn die Ölmärkte auf derlei Konflikte sehr nervös reagierten. Doch der um gut 3 Prozent nach oben gesprungene Ölpreis hielt nicht nur inne, sondern legte prompt wieder den Rückwärtsgang ein.

Wäre der Euro wenigstens auf Stellung geblieben, wäre auch der Preisaufschlag für die Heizölkunden deutlich geringer ausgefallen. Das große Potenzial zu dennoch steil ansteigenden Heizölkosten liegt derzeit in der Gefahr, dass Saudi Arabien bald die nächsten Karten ausspielen wird, um es doch noch zu einer handfesten Auseinandersetzung zu bringen.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 05. Januar 2016, 08:15 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg in den ersten Stunden des Dienstags +0,35 US-Dollar an und notierte bei 37,70 US-Dollar pro Fass (159 Liter).

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Dienstagvormittag 43,78 Euro pro 100 Liter und lag damit um +0,60 Euro, bzw. +0,60 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Vortag.

Der Euro notierte bei 1,0826 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2016

Ölpreisentwicklungen 2016
Die bisherigen und aktuellen Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen 2015

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen 2014

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.