Heizölpreise nach Russlands eifriger Ölförderung abgerutscht

Heizölkosten April 2016-


Satter Abrutsch der Heizölpreise in die erste komplette Woche des Aprils 2016. Russlands eifrige Ölförderung setzte die Märkte kräftig unter Druck. 100 Liter Heizöl kosteten zum Wocheneinstieg rund -1,75 Euro bzw. -1,75 Franken weniger als noch kurz vor dem Wochenende.

Ölförderung

Die Ölförderländer scheinen zu pumpen was das Zeug hält – Jetzt auch Russland

Der Euro hält sich auf relativ hohem Niveau

„Viel Rauch um nichts“, oder eine Strategie der Verhandlungsbasis? Russland war Initiator für das Zusammentreffen der großen Ölförderländer, um die Reduzierung der Fördervolumen zu diskutieren. Moskau und Saudi-Arabien einigten sich mündlich auf eine Drosselung, dann auf ein einfrieren der Ölfördermengen auf den Stand 2016. Mit im Boot sitzen Katar und Venezuela. Der Irak zeigt Widerstand mit dem Iran ist nicht „gut Kirschen essen“, solange Saudi-Arabien das Zepter in den Händen belassen will. Das Königshaus in Riad scherte bereits aus und kündigte an, die Märkte weiterhin mit Öl überschwemmen zu wollen. Nun folgte Moskau mit der Nachricht, dass im vergangenen März die Ölpumpen liefen wie schon seit rund 30 Jahren nicht mehr.

Als wenn die Ölförderländer ihre Produktionsmengen in die Höhe trieben, um nach den Verhandlungen zur Drosselung auf das gewünschte hohe Niveau verbleiben können.

Die Ölmärkte reagieren auf üppige Fördermengen allergisch, abzulesen an den Preisen der Ölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA). Die Preise beider Ölsorten verließen die die 40-er Zone ganz schnell und scheinen auch am Montag noch weiter abzurutschen.

Der Euro hält sich wacker auf dem Stand von etwas unter 1,14 US-Dollar. Die jüngst veröffentlichten Daten zur (scheinbar) robusten US-Konjunktur hoben den US-Dollar etwas empor und drängten die Gemeinschaftswährung um einige Einheiten zurück.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Montag, den 04. April 2016, 10:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel in den ersten Stunden des Montags um -0,10 US-Dollar auf 38,98 US-Dollar pro Fass ab.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Montag 41,19 Euro pro 100 Liter und lag damit um rund -1,75 Euro, bzw. -1,75 Franken unter dem Preis vom Freitagabend.

Der Euro notierte bei 1,1382 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2016

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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