Heizölpreise klingen die Handelswoche bei turbulenten Märkten ruhig aus

Heizölmarkt Juli 2015-


Der Heizölpreis klingt am Freitag die Handelswoche mit „ruhigen“ 10 Cent / 10 Rappen Zuschlag aus. Doch im Hintergrund der Märkte geht es äußerst unruhig zu. Die Rohölpreise rutschten zwar ab, aber der Euro ebenso. .

Ölförderung

Der Dollar gewinnt an (virtueller) Stärke und drängt den Euro kräftig ab

Heizölpreise vom abgerutschtem Euro hoch gehalten

Der gestern vorprogrammierte Preisanstieg für Heizöl trat am Freitag zwar ein, aber dennoch sehr verhalten. Der geringfügige Aufpreis um 10 Cent / 10 Rappen pro 100 Liter täuscht allerdings den vermeintlich ruhigen Markt nur vor. Die Rohölpreise ließen nach, aber der Euro um so kräftiger.

Nordsee-Öl Brent landete am Freitagnachmittag bei 56,99 US-Dollar und die US-Sorte WTI bei 51,13 Dollar pro Fass (159 Liter). Die Preisentwicklung beider Ölsorten ist zum Wochenausklang mit einem negativen Vorzeichen behaftet.

Der Euro scheint das ähnliche Spiel wie das Edelmetall Gold zu spielen, nur in umgekehrter Richtung. Die Gemeinschaftswährung hielt sich während des vorübergehenden Höhepunkts der jüngsten Griechenland- und Eurokrise wacker auf über 1,10 Dollar, so als wenn das Hin und Her in der Eurozone den Euro überhaupt nicht betreffen würde. Nachdem der vermeintlich so riskante Griechenland-Austritt einstweilen abgewendet wurde, stürzt die Währung von 19 Ländern in den Keller und zwar inzwischen auf nicht einmal 1,09 US-Dollar.

Das schlechte Bild des Euros rührt allerdings auch von der vom US-Dollar zurückgewonnenen Stärke. Die Fed-Chefin Janet Yellen sprach vor dem US-Senat / Kongress von positiven Ausblicken in der US-Wirtschaft. Darüber hinaus äußerte sie die „Zauberformel“ von möglichen Zinsanhebungen noch in diesem Jahr. Die Marktteilnehmer reagierten sofort und hoben den US-Dollar in neue Höhen empor.

Das Zusammenspiel zwischen abgerutschten Ölpreisen und dem schwächelenden Euro bringt den Heizölkunden unterm Strich etwas gestiegene Heizölpreise ein.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 17. Juli 2015, 13:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum frühen Freitagnachmittag um -0,05 US-Dollar auf 56,99 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis beträgt am Freitag 59,58 Euro pro 100 Liter und liegt damit um rund +0,10 Euro bzw. +0,10 Franken über dem Preis zum Handelsschluss vom Vortag.
Der Euro notierte bei 1,0883 US-Dollar.

Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.