Heizölpreise folgen am Dienstag den abdriftenden Rohölpreisen

Heizölmarkt April 2015-


Die Heizölpreise legten zum gestrigen Wochenauftakt bis zum Abend noch etwas zu. Dafür startet der Dienstag wieder mit um rund 30 Cent / 30 Rappen ermäßigten Heizölpreisen.

Ölförderung

Ölpreise driften wieder leicht abwärts – Die Fed „sitzt“ und am Mittwoch folgt das Protokoll

Der Euro zeigt am Dienstagvormittag etwas Durchhaltevermögen

Der Dienstag startete nach der gestrigen Klettertour in einer um rund 30 Cent niedrigeren Ausgangsstellung. Die Rohölmärkte befanden sich in den ersten Morgenstunden auf dem fortgesetzten Rückzug. Brent kostete 64,16 US-Dollar (-0,54 Dollar, -0,83%) und US-Öl WTI wurde für 56,31 Dollar (-0,50, -0,88%) gehandelt.

Auf einem etwas überraschenden Pfad befindet sich die Gemeinschaftswährung Euro. Während allmählich die offenbar vorherrschende Ratlosigkeit zum Krisenmanagement rund um Griechenland ans Tageslicht drängt, wanderten in den Rohstoffmärkten vor allem die Preise der Edelmetalle nach oben. Krisenstimmung verbreitet sich an den Märkten, aber der Euro verhält sich, als wenn ein drohender Euroaustritt Griechenlands keinerlei Belang hätte.

Dem „Wert“ des Euros steht im Heizölmarkt allerdings das Maß US-Dollar gegenüber und wenn die Währung aus Übersee schwächelt, kann der Euro getrost seine Muskeln spielen lassen. Es ändert nichts daran, dass sich die Währungsunion scheinbar an der Kante des Abgrunds befindet. Am Mittwoch dürfte im Devisenmarkt wieder ein anderer Wind pfeifen, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihr Sitzungsprotokoll vorlas. Bis dahin dürften die Marktteilnehmer eher vorsichtig agieren, denn auch nur ein Wink vom theoretischen Konjunkturaufschwung in den USA beflügelt die Vorstellungen baldiger Zinsanhebungen. Der Dollar dürfte an Stärke zurückgewinnen und damit die Preise für Heizöl antreiben.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise am 28. April 2015

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Dienstag bis 09:30 Uhr um -0,54 US-Dollar auf 64,16 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Die Heizölpreise fielen am Dienstagvormittag auf einen Preis in Höhe von 64,82 Euro pro 100 Liter ab und somit um rund -0,30 Euro, bzw. -0,30 Franken weniger als zum Handelsschluss in der Vorwoche.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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