Heizölpreise fallen in letzter Juli-Woche weiter ab – Euro rauf, Rohöl runter

Heizölmarkt Juli 2015-


Das Ende des Monats Juli rückt näher und die Preise für Heizöl rutschen gleich zum Auftakt der letzten Handelswoche weiter abwärts. Die Rohölsorten zeigen Schwächen und der Euro eroberte sich die Marke von 1,10 US-Dollar zurück.

Ölförderung

Der Euro hielt sich für eine Weile auf einem 2-Wochen-Hoch auf

Opec-Länder senkten den Preis für Rohölsorten

Mit dem Ausklingen des Julis sind ohnehin schon die ersten Bundesländer in den Sommerferien. Am 30. Juli folgt Baden-Württemberg. „Atypisch“ zur Reise-Hochsaison sind fallende Benzinpreise. Allerdings können derzeit steigender Dollarkurs, geschweige teurer werdende Rohölpreise nicht als Begründung für höhere Einheitspreise an den Zapfsäulen missbraucht werden. Es wäre zu offensichtlich. Heizölkunden profitierten von den seit dem Sommer letzten Jahres eingebrochenen Rohölpreisen ohnehin viel deutlicher als die Kraftfahrzeug-Fahrer. Die sinkenden Notierungen wurden an Heizöl weitergereicht. Bei den Treibstoffen blieben die Preisvorteile mehr oder weniger „irgendwo“ auf der Strecke.

Mit dem Wochenauftakt in die letzten Handelstage des Julis ließen die Rohölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) im Preis ziemlich nach. Die Opec-Länder schraubten an den Handelspreisen der von ihnen geförderten Ölsorten. Es ging am Montag deutlich nach unten.

WTI ließ am Montag um -0,67 US-Dollar auf 47,57 Dollar nach und Brent gleich um -1,06 Dollar auf 53,72 Dollar.

Der Euro überraschte mit einem Impuls über die Marke von 1,11 Dollar und markierte damit ein 2-Wochen-Hoch. Anschließend ging es wieder runter, aber die Gemeinschaftswährung hält sich im Mittelfeld bei 1,10 US-Dollar. Damit trug der Euro für einen deutlicher gefallenen Heizölpreis bei.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 27. Juli 2015, 13:15 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum frühen Montagnachmittag um -1,06 US-Dollar auf 53,72 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Montag 57,61 Euro pro 100 Liter und lag damit um rund -0,70 Euro bzw. -0,70 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss des letzten Handelstages.
Der Euro notierte bei 1,1067 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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