Heizölpreise durchlebten ordentliche Unruhen – Marktteilnehmer „schockiert“

Heizölpreise Januar 2016-


In den beiden letzten Handelstagen der vergangenen Woche durchlebten die Heizölpreise noch ordentliche Unruhen. Der Euro holte auf und die Rohölsorten Brent und WTI tauschten die „Führungsrolle“. Die Realität schockierte die in Hoffnung und Fantasie lebenden Marktteilnehmer.

Ölförderung

Der Preis für Brent rutschte unter dem von WTI – China-Enttäuschung

Dollar zeigte Schwächen und half für günstigeres Heizöl mit

Die Märkte zeigten sich enttäuscht über die vermeintliche Konjunkturschwäche Chinas. Das Reich der Mitte kann den Erwartungen der Marktteilnehmern nicht gerecht werden. Das „endlose“ Wachstum, deutlich über das der anderen Industrie-Nationen, kommt erneut ins Stocken. Das „darf“ nicht sein und entsprechend schockiert reagierten die Märkte.

Es ist offenkundig, dass es den aktiven Marktteilnehmern nicht in den Kopf zu bekommen ist, dass „ewiges Wachstum“ ein Produkt der Fantasien ist und mit der Realität nicht viel zu tun hat. Solange die Musik gespielt wird, wird auch mitgetanzt. Bis es eben zum großen Knall kommt. Der erste große Knall war bereits in der vergangenen Woche deutlich zu hören. Die Rohölsorten Brent (Nordsee) und WTI (US-Öl) krachten erneut in die Tiefe. Dazu kommt der Rollentausch in der Führung. WTI kostet derzeit etwas mehr als Brent, ein „Seltenheitswert“.

Der Dollar konnte es nicht richten, denn die US-Wirtschaft ist glänzend eingepackt, aber der Inhalt der Schachtel ist marode. Mehr Schein als Sein und dieses Vakuum kann nicht auf Dauer unterm Teppich gehalten werden. Die Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz profitierten vom doppelten Spiel der einbrechenden Rohölnotierungen und den weit überschätzten US-Dollar.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 09. Januar 2016, 03:20 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel noch bis zum Freitagabend -0,31 US-Dollar ab und notierte bei 33,77 US-Dollar pro Fass (159 Liter).

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Abschluss der Handelswoche 41,38 Euro pro 100 Liter und lag damit um +0,15 Euro, bzw. +0,15 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Vortag.

Der Euro notierte bei 1,0925 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2016

Ölpreisentwicklungen 2016
Die bisherigen und aktuellen Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen 2015

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen 2014

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.