Heizölpreise am Mittwoch um knapp 1€ günstiger – Euro auf Talfahrt

Heizölmarkt Mai 2015-


Der durchschnittliche Heizölpreis plumpste am Mittwoch um knapp 1 Euro, bzw. 1 Franken pro 100 Liter nach unten. Die nachlassenden Notierungen an den Rohölmärkten waren deutlich. Der Abrutsch des Euros ist bei gut 1,08 US-Dollar vorübergehend beendet. Die Märkte sind wieder einmal von diffusen Aussagen der US-Notenbank Fed etwas ratlos.

Ölförderung

Preise für Brent und WTI bewegen sich am Mittwoch gegensätzlich/strong>

Vermeintliche Zinsanhebungen in den USA noch im Jahr 2015 möglich

Am Mittwoch startete der durchschnittliche Heizölpreis um knapp 1 Euro günstiger als er am Vortag stand. 100 Liter kosteten am Mittwochnachmittag durchschnittlich 65,39 Euro. Die Abwärtsbewegung der Rohölpreise am Vortag kommen am heutigen Mittwoch zum Tragen. Allerdings bremst der fallende Euro den Preisvorteil für die Heizölkunden deutlich aus.

Seit Handelsstart bewegt sich nicht viel an den Rohölmärkten. Brent rutschte um lediglich 0,07 US-Dollar auf 63,84 Dollar ab und WTI legte um 0,06 Dollar auf 58,32 Dollar zu. Für die Deutung eines neuen Trends ist es zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig zu früh. Kurzfristiger Durchhänger oder der Beginn einer Preiskorrektur?

Der Euro steht wieder einem ziemlich gestärkten US-Dollar gegenüber, angeheizt von den üblichen diffusen Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Die Notenbank-Chefin Janet Yellen sorgte auch am Goldmarkt für einen kräftigen Absacker, nachdem sie „mögliche Zinsanhebungen noch im Jahr 2015“ andeutete. Marktteilnehmer nehmen derlei Aussagen offensichtlich immer noch für bare Münze, obwohl die von der Fed selbst in Abhängigkeit gestellten Parameter für eine Zinsanhebung gar nicht so rosig aussehen. Dazu zählt u.a. die US-Konjunktur und diese sieht im Jahresvergleich zwar relativ zufriedenstellend aus, aber das Wirtschaftswachstum war in den vergangenen Quartalen rückläufig. Allerdings lagen die letzten Wachstumszahlen über „den Erwartungen“ der Analysten und prompt sehen die Dinge wieder rosig aus.

Für die Gemeinschaftswährung Euro sieht es nach Ansicht der Devisen-Experten von ING-Markets ganz und gar nicht rosig aus. Am Montag traute man den Wechselkursentwicklungen Euro zum US-Dollar noch nicht ganz über den Weg, da auch in den USA, in England und Hongkong ein Feiertag war. Am Dienstag fühlten sich die Marktexperten jedoch bestätigt. Der Euro durchschlug nach unten eine wichtige Unterstützungslinie und somit kann von einem weiteren Sturzflug des Euros ausgegangen werden. Das nicht enden wollende Gezerre um Griechenland und die bereits auf Lauer liegenden Euro-Mitgliedsländer Spanien und Italien unterstützen die Einweichung des Euros.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 27. Mai 2015, 13:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) rutschte gegen Mittwochmittag um rund -0,07 US-Dollar auf 63,84 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Mittwoch 65,39 Euro pro 100 Liter und lag damit um -0,90 Euro, bzw. um -0,90 Franken unter dem Preis zum Schluss des letzten Handelstages. Der Euro notiert bei 1,0885 US-Dollar.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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