Heizölpreise am letzten Märztag 2016 weiter gefallen

Heizölkosten März 2016-


Der letzte Handelstag im März 2016 beschert den Heizölkunden weiter gesunkene Preise. Rund 50 Cent Abschlag pro 100 Liter nachdem die Rohölmärkte wie gefroren, aber der US-Dollar ziemlich geschwächt erschien.

Ölförderung

Die Marktteilnehmer können mit Saudi-Arabiens Motivation wenig anfangen

Heizölkunden profitieren vor allem vom schwachen Dollar

Der Euro erstürmte die Zone von über 1,13 US-Dollar und trug somit maßgeblich am Preisrückgang bei Heizöl um weitere fast 50 Cent, bzw. 50 Rappen pro 100 Liter bei. Die Rohölmärkte rührten sich am gestrigen Handelstag kaum von der Stelle.

Nordsee-Öl Brent wurde gerade mal um 0,08 Dollar günstiger und US-Öl WTI um -0,28 US-Dollar.

Offenbar verfolgt das Königshaus in Saudi-Arabien die Strategie, dass „mehr auch mehr hilft“. Doch die Rechnung scheint nicht aufzugehen. Die mündlichen Zusagen über eine Drosselung der Ölfördermengen scheinen nur symbolischen Charakter zu besitzen, denn das führende Opec-Land holt Öl aus dem Boden was das Zeug hält. Pro Tag pumpt Saudi-Arabien zehn Millionen Barrel (159 Liter) Erdöl aus dem Untergrund und versucht damit die Führungsrolle im internationalen Erdölmarkt zu verteidigen. Von einem Zugewinn der Marktanteile ganz zu schweigen, verlor das Königshaus dennoch erhebliche Anteile an weltweiter Kundschaft.

Die Marktteilnehmer können mit der „Vollgas-Strategie“ Saudi-Arabiens nicht viel anfangen. Dazu gesellt sich die Meldung, dass auch Kuwait die Hähne um ein Stück weit aufdrehte. So schnell scheint es mit der Annäherung des Angebots an den tatsächlichen globalen Ölbedarf nichts zu werden. Unverständlich ist jedoch, warum im Umfeld eines Überangebotes ausgerechnet die Methode des überschwänglichen „Drüberschüttens“ zu einer gewünschten Preisnormalisierung führen sollte. Da ist das Königshaus Saud offenbar schlecht beraten worden.

Der eher passive Euro reibt sich nach wie vor freudig die Hände. Das „glasklare und unmissverständliche“ Statement der Fed-Chefin Janet Yellen zur künftigen Geldpolitik der US-Notenbank brachte den US-Dollar zumindest zu einem „ehrwürdigen Kniefall“. Die Wechselkursentwicklung verlief eindeutig zugunsten der Heizölkunden.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Donnerstag, den 31. März 2016, 07:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum gestrigen Handelsschluss um -0,08 US-Dollar auf 39,97 US-Dollar pro Fass ab.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Donnerstag 42,79 Euro pro 100 Liter und lag damit um rund -0,50 Euro, bzw. -0,50 Franken unter dem Preis vom Mittwochabend.

Der Euro notierte bei 1,1315 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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