Heizölmärkte liefen bis zum Wochenende in Ruhe vor sich hin

Heizölmarkt September 2015-


Die Heizölmärkte verliefen bis zum Wochenende in einem ruhigen Auf und Ab. Die letzten beiden Handelstage waren geprägt von relativ stabilen Entwicklungen in den Rohöl- und Devisenmärkten.

Ölförderung

Rohstoff- und Devisen-Fans treiben die Heizölpreise nach oben

Das Interesse der Marktteilnehmer wanderte zum Dollar ab

Nachdem die Heizölpreise in der Mitte der Woche mit rund 1 Euro Zuschlag pro 100 Liter einen relativ großen Sprung nach oben hinterlegten, verliefen die beiden folgenden Tage umso ruhiger.

Am Donnerstag folgte ein Abschlag, abgelöst von einem geringen Plus zum Wochenabschluss. Unterm Strich fiel der durchschnittliche Heizölpreis innerhalb von zwei Tagen um rund -40 Cent, bzw. -40 Rappen.

Wieder einmal war es die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die mit ihren Aussagen zur Zinspolitik für mehr Bewegung sorgte als es die Märkte derzeit selbst vermögen. Die Fed-Chefin Janet Yellen bekräftigte am Donnerstagabend die „Wahrscheinlichkeit“ von Zinsanhebungen noch in diesem Jahr. Für den Dollarkurs Motivation genug, um auf der Gegenseite den Euro entsprechend abfallen zu lassen. Die Gemeinschaftswährung erklomm zwischenzeitlich fast die Marke von 1,13 Dollar, aber mit der erfolgten „Ankündigung“ der Fed wurde dem Traum von weiteren Höhen ein schnelles Ende bereitet. Der Euro fiel auf unter 1,12 Dollar zurück. Die Märkte scheinen sich nun auf den Dezember einzuschwören, in dem die seit rund 10 Jahren unberührten US-Leitzinsen angehoben werden könnten.

An den Rohölmärkten herrscht nach wie vor der „latente Zustand“ von zu hohen Fördermengen gegenüber zu wenigen Abnehmern. Immerhin der Markt-Faktor der zu geringen Nachfrage und durchaus wirksam in der Preisgestaltung.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 25. September 2015, 22:00 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum Handelsschluss am Freitag um +0,14 US-Dollar auf 48,42 US-Dollar pro Fass (159 Liter) an. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Start des Wochenendes durchschnittlich 55,53 Euro pro 100 Liter und lag damit um gut -0,40 Euro, bzw. -0,40 Franken unter dem Preis von Mitte der Woche.
Der Euro notierte bei 1,1195 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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