Heizöl billiger – Rohölpreise verkraften Griechenland-Referendum nicht

Heizölmarkt Juli 2015-


Den Rohölpreisen scheinen die Probleme in der Eurozone nach dem Ergebnis des Griechenland-Referendums ganz und gar nicht zu schmecken. Mit dem Wochenauftakt ziehen die steil abfallenden Preise für WTI und Brent den durchschnittlichen Heizölpreis um rund -1,10 Euro / Franken nach unten. Der derzeit schwache Euro bleibt sogar relativ stabil.

Ölförderung

Die Griechen stimmten für ein klares „Nein“ für ein Spardiktat – Rohölpreise rutschen ab

Die Dinge überschlagen sich in der Eurozone. Heizölpreise schwer kalkulierbar

Das Griechenland-Referendum viel klarer aus als es sich die „Eurozone-Spezialisten“ ausmalten. Von wegen knappes Ergebnis. Die griechischen Bürger sagten klar „Nein“ zu weiteren Sparauflagen, zu mehr als 60 Prozent. Die Rohölmärkte können derart klare Aussagen offensichtlich überhaupt nicht gut wegstecken. Mit dem Wochenstart rutschen Nordsee-Öl Brent und US-Öl WTI steil ab.

Die Heizölpreise werden von den Rohölnotierungen mit nach unten gezogen und die Gemeinschaftswährung Euro scheint im Schreck erstarrt zu sein. Die Dinge überschlagen sich nach der Volksabstimmung. Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte seinen Rücktritt, obwohl er diesen Schritt eigentlich nach einer Zustimmung der griechischen Bevölkerung unternehmen wollte.

Gegenwärtig herrscht in der Währungsgemeinschaft offenbar mehr Ratlosigkeit als ein klares Ziel vor Augen. Die Eurozone scheint dem Zerfall näher zu sein als einer Lösung der Griechenland-Probleme. Immerhin sind die Bilanzen der anderen „Problemländer“ Portugal, Spanien und Irland statistisch schön gerechnet. Der „nüchterne Blick“ zeigt jedoch ein anderes Bild. Italien und Franken sind die nächsten Problemkandidaten. Es könnte auch sein, dass die beiden Länder ein Problem geworden wären, wenn es die Währungsgemeinschaft noch gegeben hätte.

Die nächsten Stunden und auch Tage werden über den Fortbestand der Eurozone entscheidend sein. Je nachdem wie die Botschaften so mancher „erleuchteter“ Europa-Politiker ausfallen mögen werden auch die Märkte reagieren, also schwer kalkulierbar.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 06. Juli 2015, 13:45 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Montag um -2,27 US-Dollar auf 58,29 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis beträgt am Montagnachmittag 61,30 Euro pro 100 Liter und liegt damit um rund -1,10 Euro bzw. -1,10 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss vom Vortag.
Der Euro notierte bei 1,1032 US-Dollar.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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