Enttäuschender US-Arbeitsmarkt sorgt für Rückgänge bei Heizölpreise

Heizölkosten August 2014-


Der „milde“ Übergang der Heizölpreise in den Sommermonat August nimmt eine Fortsetzung. Enttäuschende Daten aus dem US-Arbeitsmarkt ließen den Preis des international gehandelten Erdöls leicht nach unten fallen. Mehr Arbeitslose deuten auf eine schleppende US-Konjunktur hin.

Öl-Händler und -Investoren müssen mit Realität klar kommen

Ölförderung
US-Arbeitsmarkt will nicht so, wie es die Händler wollen

Am Freitag wurden die aktuellen Zustände im US-Arbeitsmarkt veröffentlicht und hinterließen bei zahlreichen Marktbeobachtern, Analysten, Experten und Erdöl-Investoren lange Gesichter. Wie fast immer wurden die Erwartungen nicht erfüllt und die Enttäuschung war den Marktteilnehmern förmlich ins Gesicht geschrieben. Das Senken der Häupter zog den Erdölpreis gleich mit nach unten.

Die Arbeitslosenquote in den USA stieg im Juli 2014 gegenüber dem Vormonat mit +0,1 Prozentpunkten auf 6,2 Prozent nur leicht. Jedoch lief dieser Aufschlag den Erwartungen vollkommen zuwider.

Der im Rohölmarkt verloren gegangene Schwung wechselte auf die europäische Gemeinschaftswährung über. Der Euro wertete nach einer Zeit der Talfahrt gegenüber dem US-Dollar wieder auf. Dies hatte zur Folge, dass für Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz der Preis deutlicher zurück fiel als der Rückgang beim internationalen Rohölpreis.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Montag auf 105,00 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag fiel der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,40 Euro (durchschnittlicher Preis 79,54 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um -0,40 Franken für die Kunden in der Schweiz.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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