Einbruch der Heizölpreise wird in den Dezember mitgenommen

Heizölmarkt November 2014-


Der Absturz der Heizölpreise am letzten Handelstag des Novembers 2014 war mehr als deutlich. Um rund 1,5 Euro bzw. 1,50 Schweizer Franken plumpste der Kurs förmlich zu Boden. Das mehrheitliche Nein zur Drosselung der Öl-Fördermengen der OPEC-Länder gefällt dem Rohölmarkt ganz und gar nicht.

Was sich bereits ankündigte wirkte bei Öl nur etwas verzögert

Ölförderung
Die OPEC-Länder wollen trotz Überangebot weiter pumpen

Der Einbruch bei den Heizölpreisen am Freitag war eindrucksvoll und repräsentierte aufgrund des „stoischen“ Euros die Zustände an den Rohölmärkten beinahe ohne Verzerrung.

Bereits im Vorfeld der in Wien abgehaltenen Beratung und Abstimmung der Vertreter aus den jeweiligen OPEC-Mitgliedsländern sickerte das mehrheitliche Nein zur Reduzierung der Öl-Fördermengen durch.

Das „hintergründliche“ Drängen vor allem aus den USA, die Rohölpreise aufgrund einer verknappten Fördermenge nach oben zu pushen – man kann auch Preismanipulation dazu sagen – verpuffte wirkungslos. Die Quittung folgte prompt. US-Öl WTI sackte auf bis zu 68,50 Dollar pro Fass und die Nordsee-Ölsorte Brent knickte ein auf 71,50 Dollar.

Die Öl-fördernde Industrie in den westlichen Ländern ist gezeichnet von tiefen Sorgenfalten, während die Öl-verarbeitenden Länder vom Preisverfall profitieren konnten. Vor allem die in den USA hoch gejubelte Schieferöl-Förderung droht so manchem Unternehmen aus Gründen von zu billigen Preisen das Genick zu brechen. Eine interessante Entwicklung im Bezug auf die Bestrebungen von US-Unternehmen, in der Ukraine die Energie-Felder zu erschließen (unter den Nagel zu reißen).

Der Euro verhielt sich in der gerade endenden Handelswoche wie ein regungsloser Zaungast. Mit stabiler Position sah sich die Gemeinschaftswährung den Rutsch-Wettbewerb an den Rohölmärkten in aller Ruhe an. Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz profitieren von Tief-Preisen, die in den letzten vier Jahren nicht mehr gesichtet wurden.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis Freitagmittag auf 72,72 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber den Donnerstag verbilligte sich der durchschnittliche Heizölpreis (Durchschnittspreis 65,96 Euro pro 100 Liter) um rund -150 Cent bzw. um -150 Rappen pro 100 Liter.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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