Ein nachlassender US-Dollar sorgt am Dienstag für erhöhte Heizölpreise

Heizölmarkt März 2015-


Die Heizölpreise starten am Dienstag mit leicht angehobenen Preisen. Mit dem nachlassenden US-Dollar steigt automatisch der Euro-Wechselkurs und zieht den Heizölmarkt im Euroraum gleich mit. Von den Rohölmärkten gehen nach wie vor keine klaren Signale aus, wohin die Reise gehen soll.

Tendenziell überwiegt an den Rohölmärkten der Abwärtsdruck

Ölförderung
Euro kämpft um jede einzelne Stufe nach oben

Rund 20 Cent, bzw. 20 Rappen mehr kosten 100 Liter Heizöl zum Dienstags-Einstieg für die Märkte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Die Stärke des US-Dollars ließ noch am Vortag spürbar nach und hob damit den Euro auf einen Kurs von über 1,09 Dollar an.

Zu Zeit hält die Gemeinschaftswährung noch die Stellung bei 1,0948 Dollar, allerdings mit einem leichten Abwärtsdrift.

Der Ölpreis steht von allen erdenklichen Seiten der mitspielenden Unternehmen und Ländern nach wie vor kräftig unter Beschuss. Das führende OPEC-Mitgliedsland Saudi Arabien meldete eine Ölfördermenge von beinahe 10 Millionen Barrel und würde ein neues Rekordvolumen darstellen. Der Iran signalisierte ein Aufdrehen der Förderpumpen und lt. Handelsblatt (Montag) rückt Russland als weiterer Preisdrücker auf den Plan, allerdings nicht ausschließlich als Förderer sondern auch in der Funktion als Rohölabnehmer.

Russlands Samowaren, bzw. kleinere Ölraffinerien wollen die ihre Produktion von Brennöl aufgrund des eingebrochenen Ölpreises reduzieren oder gleich ganz einstellen. Somit würde die ohnehin schon zu niedrige Nachfrage noch weiter abgeschwächt und den Druck auf die Ölpreise steigern. Auf der „Rohölseite“ beabsichtigt Moskau offenbar den Export in diesem Jahr um bis zu 250.000 Barral pro Tag anzuheben. Russlands Nachfrage selbst ist aufgrund der sehr angespannten wirtschaftlichen Lage stark gesunken.

Die Entwicklung der Heizölpreise einzuschätzen gleicht noch immer dem Stochern im Nebel. Gemäß der steigenden Rohölförderungen und den sinkenden Nachfragen ist mit einem weiteren Preisverfall zu rechnen. Dringen allerdings die Informationen über die offenbar doch nicht ganz so prosperierende US-Wirtschaft wie bisher schon scheibchenweise durch, könnte sich das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar zugunsten der Gemeinschaftswährung verschieben. Dies würde die Heizölpreise wiederum nach oben drücken.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Dienstag bis 08:45 Uhr um -0,33 US-Dollar auf 55,50 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Dienstagvormittag 60,19 Euro pro 100 Liter und somit um +0,20 Euro, bzw. +0,20 Franken mehr als zum Handelsschluss am Montag.

Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2015

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.