Deutliches Plus bei Rohölpreisen am Ostermontag – Euro bleibt stabil

Ölmarkt April 2015-


Die Ölpreise haben am Ostermontag kräftig zugelegt und dürften vor allem bei den abwartenden Heizölkunden für Ernüchterung sorgen. Die Rohölsorten WTI und Brent steuern auf die 50 bzw. 60 US-Dollar pro Fass zu.

Heizöl

Ein Preisdiktat aus dem Nahen Osten sorgte für steile Ölpreisanstiege am Ostermontag

Stabiler Eurokurs kann für Heizölkunden keinen Ausgleich bieten

Der Rohölmarkt tat es dem Goldmarkt gleich und legte am Ostermontag einige Punkte auf die am Karfreitag geltenden Einheitspreisen oben drauf. Die Nordsee-Ölsorte Brent beendete den gestrigen Handelstag mit 58,99 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) und WTI ließ bei einem Preis von 51,54 Dollar die 50-er Marke bereits hinter sich.

Bei den Marktakteuren geraten die Verhandlungen mit dem Iran über die Atom-Frage langsam in den Hintergrund, nachdem erste Teilergebnisse der angestrebten Einigung erreicht wurden, aber eine Aufhebung der geltenden Sanktionen nach wie vor in der Schwebe gehalten werden. Das Einreißen der Handelsbarrieren bedeutete eine Wiederbelebung der Ölfördermengen in Zeiten der zu hohen Mengen. In den Vordergrund dürfte nun die Entscheidung des OPEC-Mitglieds Saudi Arabien gerückt sein, die Preise für die Lieferungen gen Fernost, allen voran China, deutlich anzuheben.

Eine Kompensation für Heizölkunden seitens des Wechselkurses Euro zum Dollar wird voraussichtlich ausfallen. Mit einem Tageseinstieg von 1,0937 Dollar hat sich die Gemeinschaftswährung gegenüber vom Vortag kaum von der Stelle bewegt.





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