Der Irak-Angstzuschlag für Erdöl wird langsam abgetragen

Heizölkosten Ende Juni 2014-


Offenbar erfolgt beim Heizölpreis eine Korrektur der etwas überzogenen Ängste um den Irak-Konflikt. Die Händler zeigen sich zunnehmend beruhigter und lassen den Juni mit wiederholt gesunkenen Erdölpreisen ausklingen.

Ölpreise fallen Ende Juni 2014 um rund 0,5 Cent pro Liter

Heizölpreise
Der Euro unterstützt die Folgen beruhigter Ölhändler

Keineswegs ist Ruhe im Glaubenskrieg mitten im Irak eingekehrt, jedoch eine beruhigtere Haltung der internationalen Erdölhändler. Der „Angstzuschlag“ nach Beginn der Irak-Krise war offensichtlich zu hoch angesetzt. Seit der vergangenen Woche erfolgt eine Korrektur des etwas überdimensionierten Ölpreis-Zuschlags.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den irakischen Armee-Einheiten und den ISIS-Gruppierungen finden nach wie vor statt, jedoch nicht im südlichen Bereich des Landes und hier schlägt das Herz der Erdölförderungen.

In Europa sowie in den USA ließen die Preise für die Nordsee-Ölsorte Brent sowie für die US-Variante WTI entsprechend nach. Gleichzeitig legte die europäische Einheitswährung gegenüber dem US-Dollar aufgrund hausgemacht schlechter US-Konjunkturdaten etwas an Stärke zu. Der für in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ansässigen Kunden wichtige Wechselkurs drückte den Heizölpreis noch zusätzlich.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete am Montag in London 112,56 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag sank der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,50 Euro (durchschnittlicher Preis 80,08 Euro pro 100 Liter am Montag), bzw. um -0,50 Franken für die Kunden in der Schweiz.

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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