Der „Gedulds-Verzicht“ der Fed trieb Heizölpreise nach oben

Heizölmarkt März 2015-


Die Preise für Heizöl wurden von der Nichtexistenz des Wortes „Geduld“ im Report der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nach oben getrieben. Die Rohöl- und Devisenmärkte reagierten äußerst sensibel auf die eigenen Spekulationen. Die aufgeheizte Luft scheint sich allerdings wieder abzukühlen.

US-Dollar erlitt nach Fed-Protokoll einen temporären Schwächeanfall

Ölförderung
Rohölpreise kommen wieder auf Boden der Tatsachen zurück

Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, fing gestern um 19:00 Uhr an, den bei der vorherigen Sitzung erstellten Bericht vorzulesen. Der Blick auf die Aktien- und Devisenkurse hat bereits den Punkt nach den ersten zitierten Satz verraten. Die Handelsplätze reagierten sofort.

Der New Yorker Dow Jones durchschlug wieder einmal die Marke von 18.000 Punkten, die US-Währung erlitt einen Schwächeanfall und notierte gegenüber dem Euro zeitweise bei 1,09 Dollar, der Goldpreis wurde automtisch um gut 25 Dollar in die Höhe getrieben und ebenso die Preise für die Rohölsorten WTI und Brent.

Den Marktteilnehmern fiel sofort aus, dass Janet Yellen auf die Formulierung „Geduld“ zu den Leitzinsanhebungen verzichtete und prompt rückt die Straffung der Geldpolitik in die virtuelle greifbare Nähe, mit allen seinen Konsequenzen.

Ein höherer Eurokurs gegenüber dem US-Dollar sowie angestiegene Preise für Rohöl resultieren am Donnerstag zum Tageseinstieg um rund 1,20 Euro (pro 100 Liter) höhere Heizölpreise. Allerdings scheint die „heiße Luft“ vom Vortag wieder in Richtung Normaltemperatur abzukühlen. Die Preise für die Rohölsorten WTI und Brent sind wieder rückläufig und ebenso der Kurs von der Gemeinschaftswährung Euro. Der bisherige Tagesverlust für den Euro nach den ersten Stunden beträgt bereits 1,22 Prozent.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Donnerstag bis 09:00 Uhr um -0,91 US-Dollar auf 55,30 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete am Donnerstagvormittag 60,97 Euro pro 100 Liter und somit um +1,20 Euro, bzw. +1,20 Franken mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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