Der Februar 2015 startet für Heizölkunden mit Preisaufschlägen

Heizölmarkt Februar 2015-


Der Februar 2015 startete für die Heizölkunden mit deutlichen Preisaufschlägen. Die Nordsee-Ölsorte Brent kletterte noch vor dem Wochenende auf über 50 Dollar pro Fass und der Euro pendelt sich leicht nach oben.

Rohölpreise am Montag wieder in Abwärtsbewegung

Ölförderung
Aufstrebende Preise temporär oder doch nachhaltig?

Der letzte Handelstag im Vormonat bescherte den Heizölpreisen noch bis zum „Schlussgong“ einen weiteren Aufschlag um rund 20 Cent pro 100 Liter. Die Rohölsorten zogen nach oben, wobei Brent mit einem Schlusskurs von 52,29 US-Dollar die lang umkämpfte 50-er Marke weit hinter sich ließ. WTI „schaffte“ es nur bis 47,07 Dollar. Die erneuten Rückgänge zum Wochenauftakt zeugen von einer scheinbar temporären Entwicklung steigender Preise.

Die Preisaufschläge kommen am Montag mit zeitlichem Versatz bei den Heizölkunden an. Etwas dämpfend zur Verteuerung wirkt dagegen der Kursgewinn der Gemeinschaftswährung. Im Gegensatz zu den Rohölkursen schlägt sich der Euro nach wie vor gegen den US-Dollar und notiert nach einem Plus zum Wochenende auch am Montagvormittag mit 1,1344 im grünen Bereich. Ein relativer Blick aufgrund der Schützenhilfe durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Diese äußerte sich besorgt über einen zu starken Dollar und zog die Einleitung von Gegenmaßnahmen, bzw. das Unterlassen von Zinserhöhungen in Erwägung.

Ein stärkerer Euro oder ein schwächerer Schweizer Franken? Auch der erste Blick auf die Währung der Eidgenossen lässt keinen zweifelsfreien Schluss zu, welche Devise sich gerade wohin bewegt. Ein Euro kostet am Montagvormittag knapp 1,06 Franken. Die Schweizer Notenbank (SNB) könnte sich lt. Medienberichten auf einen „inoffiziell fixierten Wechselkurs“ von 1,10 Franken durchringen wollen. Zumindest wird dieses Wechselverhältnis von Schweizern Unternehmen favorisiert.

Die weitere Entwicklung der Heizölpreise hängt daher förmlich in der Luft. Zurückfallende Rohölpreise gegen einen „weniger schwachen“ Euro, oder ein rückläufiger Dollar-Kurs.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel während des frühen Montagvormittags auf 48,98 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl kostete in den frühen Morgenstunden des Montags 56,59 Euro pro 100 Liter und somit um rund 1,10 Euro, bzw. 1,10 Franken mehr als noch am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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