Aufwärtstrend bei Heizöl fällt aus – Beseitigter Ölstreit drückt auf Preis

Heizölmarkt Dezember 2014-


Unbegründete Befürchtungen einer möglichen Trendwende bei den Heizölpreisen. Dieser wurde innerhalb weniger Stunden abgeblasen, bevor sich die Variante von nachhaltigen Preiserhöhungen bei Heizöl überhaupt festigen konnte. Am Mittwoch ging es mit dem Heizölkurs fortgesetzt abwärts.

Der Preiszuschlag bei Heizöl war eine vorübergehende „Irritation“

Ölförderung
Politische Einigung bei Ölstreit drückt auf Preis

Der Aufschwung bei den Rohölpreisen hielt zu Wochenbeginn lediglich wenige Stunden an. Die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf nachhaltigen Erholungskurs wurden nicht erfüllt. Die Preise fielen bereits im Laufe des Dienstags wiederholt deutlich zurück und setzten die Abwärtstour auch am Mittwoch fort. Die Gemeinschaftswährung Euro mimt allerdings wieder einen Gegenspieler und bremste den Preisrückgang bei Heizöl aufgrund der Wechselkursverluste gegenüber den US-Dollar kräftig aus.

Eine politische Einigung zwischen zwei bisher zerstrittener Staaten führt offenbar zu einem beschleunigten Abwärtstrend bei den Rohölpreisen. Kurdistan und Irak fanden in ihrem Streit ums Öl einen gemeinsamen Nenner. Ab dem kommenden Jahr will der Irak nach einer Zeit der totalen Blockade der autonomen Region Kurdistan jeden Tag 250.000 Barrel Öl liefern. Auf der einen Seite wird zwar dem Islamischen Staat (IS) der äußerst lukrative Handel aus den unter Kontrolle gebrachten Förderanlagen abgewürgt, aber der neue Ölfluß über „offiziellen Handelswegen“ übt erneuten Druck auf die Preise an den Handelsplätzen aus.

Einen weiteren Abwärtsdruck bei den Rohölpreisen generieren die USA selbst. Nach der Absage der OPEC-Staaten, die Ölfördermengen um keinen einzigen Liter pro Tag zu reduzieren, bekräftigten die Förderunternehmen des US-Schieferöls, ebenfalls von ihren täglich aus der Erde geholten Ölmengen um keinen Deut abweichen zu wollen. So wartet auch in absehbarer Zukunft immer mehr gelagertes Öl auf eine potenziell ansteigende Zahl von Abnehmern. Die Märkte hoffen nun auf eine Welle der Schnäppchenjäger, noch bevor sich der Ölpreis über einen längeren Zeitraum im Bereich von 60 Dollar eingependelt hat.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Mittwoch auf rund 70,80 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber den Dienstag verbilligte sich der durchschnittliche Heizölpreis (Durchschnittspreis 64,88 Euro pro 100 Liter) um rund -80 Cent bzw. um -80 Rappen pro 100 Liter.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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