Aufflammen der Ölpreise Anfang Dezember war nur ein Flämmchen

Heizölpreise Dezember 2018 –


Das Aufflammen der Ölpreise zum Auftakt in den Dezember entpuppte sich als nur ein Flämmchen. Kurz vor dem Ende der ersten Handelswoche sackten die Rohölnotierungen erneut ab.

Erdölpumpe

Heizölpreise könnten am Donnerstag die Marke 70 Euro unterschreiten

EU-Ambitionen lassen Marktteilnehmer unberührt

Die Ölpreise gleiten wieder dahin. Schon am Vortag ließen Brent (Nordsee-Öl) und WTI (US-Öl) um fast einen dreistelligen Cent-Betrag nach. Heizöl folgte und startete auch in den Donnerstag mit einem weiteren Preisabschlag um knapp 60 Cent bzw. 60 Rappen pro 100 Liter.

Es sieht wieder einmal nach Unruhe an den Märkten aus. Dieses mal jedoch aufgrund der Ambitionen der EU aus einer ungewohnten Ecke. Der Einfluss des US-Dollars solle gebrochen werden, so die motivierten Pläne der EU-Kommission. Grund sollen die vielen Auseinandersetzungen mit den USA sein, so Spiegel Online. Mit der Aufhebung des Bretton-Woods-Abkommens in den frühen 70ern wurden Rohöl und der US-Dollar quasi als eineiige Zwillinge deklariert. Rohöl ist Dollar und Dollar ist Rohöl. Jedes Land hatte sich an dieser Vorgabe Washingtons zu halten. Zu den „abtrünnigen“ Ländern zählten u.a. der Irak, Libyen, relativ neu auch Russland, China, Iran und Nordkorea sowieso. Für die Einreihung der EU in die „Achse des Bösen“ dürften wohl die Argumente fehlen, aber die EU-Kommission ist auch nicht gerade dafür berühmt, nach großen Worten auch große Taten folgen zu lassen. Außerdem setzte eine Abkapselung vom US-Dollar auch eine „Entschlackung“ der Devisenreserven der EZB sowie anderer nationaler Notenbanken voraus. Ein Großteil der hinterlegten Reserven besteht nämlich aus diesem transatlantischen Papier.

Zumindest haben die Marktteilnehmer derlei Ankündigung entweder gelassen oder erst gar nicht ernst genommen. Der Euro blieb am Devisenmarkt gegenüber dem US-Dollar quasi auf Position.

Rohöl- und Heizölpreise am
Donnerstag, den 06. Dezember 2018, 08:00 Uhr

Die Preise für Brent und WTI (pro Barrel, 159 Liter) starteten gemeinsam in Abwärtsrichtung.

  • Preis für WTI: 52,37 US-Dollar
  • Preis für Brent: 61,15 US-Dollar
  • Wechselkurs 1 Euro: 1,1340 US-Dollar
  • Durchschnittlicher Heizölpreis: 70,05 Euro

Der durchschnittliche Heizölpreis war am Donnerstagmorgen
gegenüber dem Stand vom Vorabend um knapp 0,60 Euro bzw. 0,60 Franken günstiger.

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Quelle Heizölpreise: Heizöl24.de

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