Ankündigung EZB-Geldpolitik beförderte Heizölpreise in die Höhe

Heizölpreise-


Der Wochenabschluss sorgte mit einem kräftigen Preisanstieg zum Heizölpreis für eine dicke Überraschung. Der Preisrutsch der vergangenen Tage wurde mit einem einzigen Satz nach oben kompensiert.

Offenbar hat der Preisanstieg wieder „rethorische Gründe“

Heizölpreise
Eine Ankündigung der EZB heizte den Ölpreis richtig ein

Das Wochenende begann für den durchschnittlichen Heizölpreis mit kräftigen Aufschlägen. Am Freitag bildete der plötzliche Preisanstieg einen scharfen Knick nach oben aus. Ausschlaggebend waren sichtlich die Verluste in der Gemeinschaftswährung Euro gegenüber dem US-Dollar.

Am Donnerstag fand die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) statt. Im Mittelpunkt stand die künftige Geldpolitik, die ein Gegengewicht zur derzeit sehr niedrigen Inflationsrate ausbilden soll. Auf eine weitere Absenkung der Leitzinsen wurde verzichtet, doch EZB-Chef Maro Draghi verwendete das „rethorsiche Instrument“ weiterer Ankündigungen. Es könnten „unkonventionelle Maßnahmen“ eingeleitet werden, um der Inflation einen kräftigeren Auftrieb zu verschaffen.

Der Euro „dankte“ diese Ankündigung prompt mit einem Kursverlust auf 1,37 Dollar. Die Schweizer Heizölkunden sind aufgrund der „indirekten Ankoppelung“ des Franken an den Euro ebenfalls von Preisanstiegen betroffen.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete am Freitag in London 106,50 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Donnerstag zog der Durchschnittspreis für Heizöl um +1,00 Euro (durchschnittlicher Preis 79,25 Euro pro 100 Liter am Freitag), bzw. um +1,00 Franken für die Kunden in der Schweiz an.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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