Am Heizölmarkt der letzte Ruhetag vor EZB-Sturm?

Heizölmarkt Januar 2015-


Die Zeichen in der Eurozone stehen auf Sturm. Die EZB findet sich in dieser Woche wieder zusammen und entscheidet über die weitere Geldpolitik. Die Heizölpreise finden im derzeitigen Auf und Ab der Rohölpreise einen Mittelweg mit etwas Verschiebung durch den leicht aufgestrebten Euro. Große Bewegungen sind am Heizölmarkt jedoch (noch) nicht zu beobachten.

Rohöl und Euro im zögerlichen Aufwärtskurs

Ölförderung
Der Mittwoch als Ruhetag vor EZB-Ratssitzung?

Die Rohölpreise ließen im gestrigen Tagesverlauf etwas nach und legten heute am Mittwoch seit Handelsbeginn eine Aufwärtsbewegung ein. Das Plus bei WTI und Brent betrug gegen die Mittagszeit rund 0,30 bzw. 0,67 US-Dollar. Bei einem gegenwärtigen Preis von 46,99 und 48,86 Dollar ist die 50-er Marke allerdings noch ein gutes Stück entfernt.

Die Gemeinschaftswährung Euro erkämpfte sich gegenüber dem US-Dollar ein kleineres Stückchen Plus von 0,0019 Dollar (+0,17%).

Am „realen“ Rohölmarkt sind durch die eingeknickten Preise weitere Konsequenzen zu spüren. Das Bergbauunternehmen BHP Billiton schaltet laut Handelsblatt (Mittwoch) um einen Gang zurück. Der Ölpreisverfall zwingt das Unternehmen, in den USA Frackinganlagen zu demontieren. Bis Ende Juli sollen die derzeit 26 Anlagen auf nur noch 16 reduziert werden.

Die Märkte warten mit Spannung die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ihrem Anleihekaufprogramm ab. Zahlreiche Aktionäre und vor allem die „Zocker“ erwarten den Start der neuen Liquiditätsschwemme im Euro-Raum. Gemäß des Starts der „Draghi-Bazooka“ können sich die Heizölkunden in der Eurozone getrost auf höhere Preise einstellen, während die Schweizer Kunden nach der Loslösung ihrer Währung vom „Weich-Euro“ weitaus gelassener bleiben können.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg nach einer gestrigen Abwärtstour bis Mittwochmittag auf 48,50 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Heizöl kostete am Mittwochvormittag durchschnittlich 53,31 Euro pro 100 Liter und somit für Heizölkunden aus Deutschland und Österreich rund 20 Cent weniger als am vorherigen Handelstag. Für die Schweizer Heizölkunden verbilligte sich der Einheitspreis ebenfalls um -20 Rappen.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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