Am Dienstag ist Euro fast Allein-Schuldiger für steigende Heizölpreise

Preise Heizöl September 2014-


Die Gemeinschaftswährung Euro könnte mit den Heizölkunden eine neue Gruppierung ihrer Gegner erhalten. Die Heizölpreise wurden am Dienstag von der Währung der 18 EU-Länder im absinkenden Preisniveau für Erdöl wie ein Pfahl in die Höhe gehalten.

Alle Preise sinken bis auf eine Ausnahme: Die des Heizöls

Ölförderung
Der Euro folgt dem Willen der Europäischen Zentralbank

Der Rohölpreis blieb auch am Dienstag in einer neuen Talsohle. Die Rohölmärkte handelten fortgesetzt in das Tief-Niveau, das vor gut 16 Monaten das letzte Mal betreten wurde. Am Montag unterschritt das Fass (159 Liter) Brent-Nordseeöl die Grenze von 100 Dollar. Im Laufe des Dienstags zeigten die Rohölpreise größtenteils Stabilität. Doch der Preis für Heizöl kletterte um rund 30 Cent bzw. 30 Rappen pro 100 Liter nach oben.

Die Heizölverteuerung ist am Dienstag fast ausschließlich dem Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar zuzuschreiben. Die europäische Gemeinschaftswährung sackte um ein weiteres Stück nach unten ab und servierte den Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ruckartig gestiegene Preise.

Sollte die Wirksamkeit der EZB-Maßnahmen zur Eurokrise in den (berechtigten) Zweifel gezogen werden, so gilt das nicht für die gewünschte Entwertung des Euros. Hier scheint die Kalkulation der Notenbank aufzugehen. Ein erwünscht deutlich korrigierter „Euro-Wert“ gegenüber den weiteren Währungen. Zum „Wohle der Wettbewerbsfähigkeit“ der krisengebeutelten Euro-Südländer, teils auch ohne Geschäftskonzept.

Der Eurokurs könnte bis Ende 2015 sogar die tiefen Gefilde im Bereich von 1,15 Dollar erreichen, sollten die Prognosen der Postbank-Experten zutreffen. Einen solchen Verfall im Wechselkurs vermag der Rohölmakrt wohl kaum zu kompensieren.

Dennoch kann der „Groll“ der Heizölkunden gegen die EZB in Frankfurt gemäßigt bleiben. Zu diesem Zeitpunkt liegen die durchschnittlichen Heizölpreise nach wie vor um rund 15 Prozent unter den Preisen in den vergangenen beiden Jahren.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) blieb im Laufe des Dienstags stabil auf 99,90 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Montag kostet das Heizöl um durchschnittlich +0,30 Euro (durchschnittlicher Preis 80,08 Euro pro 100 Liter am Dienstag), bzw. um +0,30 Franken für die Kunden in der Schweiz mehr.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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