Achterbahnfahrt der Heizölpreise abgeflacht bis zum Wochenende

Heizölmarkt September 2015-


Konsequente Fortsetzung der Achterbahnfahrt bei den Heizölpreisen. Zum Wochenende jedoch auf der Auslaufstrecke, denn der Preisaufschlag betrug für den Freitag lediglich rund 20 Cent / 20 Rappen pro 100 Liter.

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Am gestrigen Handelstag zog der Heizölpreis um einige Cent an und setzte den Aufwärtstrend am Freitag mit einem „Sprung“ um lediglich 20 Cent, bzw. 20 Rappen pro 100 Liter am frühren Nachmittag fort.

Inzwischen ziehen die Rohölnotierungen wieder abwärts. Nordsee-Öl Brent verlor rund 0,80 US-Dollar und das US-Öl WTI 0,21 Dollar pro Barrel (159 Liter). Mit einem Preis von knapp unter 49 Dollar für Brent und etwas über 45 Dollar für WTI liegt das Niveau nach dem Geschmack der Marktteilnehmer nach wie vor jenseits von Gut und Böse.

Der Euro zog am Freitag sogar über die Marke von 1,13 Dollar, jedoch nur für kurze Zeit. Inzwischen ist der Wechselkursentwicklung wieder ein negatives Vorzeichen vorangestellt und das Abdriften der Ölpreise dürfte von den Wechselkursverlusten der Gemeinschaftswährung in großen Teilen abgefangen werden.

Die USA kam am Donnerstag der Aufhebung des Exportverbots für Rohöl einem Schritt näher. Das US-Repräsentantenhaus hatte den Segen erteilt. Im Anschluss dürfte jedoch ein heftiges „Gezanke“ zwischen den Demokraten und den Republikanern im Senat folgen. Beide sind sich uneins. Das Exportverbot von Rohöl besteht in den USA bereits seit dem Jahr 1975. Mit der „Fracking-Ära“ sorgte die US-Förderindustrie für ein Überangebot im eigenen Land. Die USA verfügen über mehr Öl als sie selbst brauchen.

Das Überangebot in den Staaten ist u.a. ein Grund für die weltweit abgestürzten Rohölpreise. Die US-Regierung forderte unverdrossen die Opec-Länder dazu auf, doch „bitte die Ölförderungen“ im Interesse Aller (eigentlich meinte man sich selbst) zu reduzieren. Das Opec-Führungsland Saudi-Arabien sagte unmissverständlich Nein.

Kommte es zu einer Einigung im US-Senat mit dem Ergebnis der Freigabe von Ölexporten, dürfte dies dem Ölpreis einen weiteren Schlag verpassen. Die Weltkonjunktur sieht nicht gerade danach aus, als wenn sie durstend nach weiteren Ölquellen Ausschau hielten.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 11. September 2015, 09:45 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum frühen Freitagnachmittag um -0,80 US-Dollar auf 48,90 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Freitag durchschnittlich 55,72 Euro pro 100 Liter und lag damit um gut +0,20 Euro, bzw. +0,20 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Vortag.
Der Euro notierte bei 1,1268 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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